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Die Hinrichtung (Kurzgeschichte)

Zwei Schwerstverbrecher saßen in einer Zelle und sollten am nächsten Tag hingerichtet werden. Beide hatten Angst vor dem Tod. Als letzten Wunsch wollten Sie daher mehr über das Leben danach erfahren.


 


Der Wächter gab ihnen ein Telefon mit gespeicherten Nummern.


"Da sind alle Experten eingespeichert", sagte er und schloss die Tür.


Voller Spannung riefen sie die erste Nr. an. Ein Mann mit Namen Mohammed meldete sich:


"Guten Tag, was kann ich für Sie tun."


"Wir möchten nach dem Tod ins Paradies und nicht in die Hölle. Man sagte uns, Sie seien Experte. Was können wir also tun. Sie können uns auch ruhig duzen."


 


Mohammed antwortete: "Ich bin tatsächlich Experte. Im Wesentlichen könnt ihr 5 Sachen tun. Zunächst solltet ihr Allah als Gott und mich als seinen Propheten anerkennen.


Dann solltet ihr 5 mal am Tag beten. Ihr solltet Euer Geld mit den Armen teilen. Daneben solltet ihr möglichst Fasten im dafür angegebenen Monat.


Einmal im Leben solltet ihr außerdem nach Mekka pilgern. Wenn ihr dies beachtet und den Koran fleißig studiert, dann sind Eure Chancen auf das Paradies sehr, sehr hoch. Am Ende entscheidet Allah in seiner Weisheit."


 


Die beiden Männer schauten sich an. Dann antworteten sie leise:


"Punkt 1 wollen wir tun. Beten geht leider nur noch heute. Geld haben wir leider keins und Fasten und nach Mekka pilgern werden wir nicht mehr können.


Wir sind Schwerverbrecher und werden morgen hingerichtet, somit können wir das meiste nicht mehr erfüllen."


"Das tut mir leid", sagte Mohammed. "Ihr hättet Euch früher kümmern müssen. So beachtet heute das was geht und hofft auf Allahs Barmherzigkeit."


 


Etwas enttäuscht legten die Schwerverbrecher auf.


"Das ist mir zu unsicher", sagte der eine zum anderen.


"Nicht schlimm!", erwiderte der Zweite. "Wir haben ja noch ein paar Nummern."


 


Nun wählten die Schwerverbrecher die zweite Nummer.


Diesmal meldete sich eine sanfte weibliche Stimme.


"Einen wunderschönen Tag, kann ich behilflich sein?"


"Wir wünschen etwas über das Leben nach dem Tod zu erfahren und wie wir Gott zufrieden stellen können."


Die sanfte Stimme antwortete: "Oh, es gibt nicht nur einen Gott, sondern viele, mit unterschiedlichen Charaktereigenschaften. Doch ihr könnt sie zufriedenstellen, wenn ihr im Einklang mit der Natur lebt, versucht Gutes zu tun, sanft und würdevoll mit Euren Mitmenschen umgeht. Dann habt ihr die besten Chancen.


Leider gibt es im Leben auch Schmerz. Ich heiße Hindu und mein Bruder Buddha hat gelehrt, wie wir diesen Schmerz aushalten können. Er kann Euch etliche Techniken beibringen bis ihr erleuchtet seid."


 


"Wir sind leider Mörder und Bankräuber. Morgen sollen wir hingerichtet werden. Wir können leider keinem Menschen mehr würdevoll begegnen. Auch Tiere werden uns nicht mehr über den Weg laufen. Aber die Schmerzen der Hinrichtung würden wir gerne nicht spüren."


Die sanfte Stimme klang nun traurig. "Dies lässt sich leider nicht so schnell vermitteln. Es ist zu spät."


"Haben wir denn keine Hoffnung mehr?"


"Doch! Ihr werdet wiedergeboren. Doch leider nach euren Taten vermutlich als Insekt oder ähnliches. Wenn ihr in Eurem nächsten Leben, dann besser lebt, könnt ihr Euch langsam hochdienen. Irgendwann seid ihr dann glücklich. Bitte habt viel Geduld."


 


Schon etwas verzweifelter legten die Schwerverbrecher auf.


"Es sieht nicht gut aus!", sagte der eine.


"Hast Du was anderes erwartet?", fragte sein Mitinsasse.


"Nein, nicht wirklich. Doch lass uns die nächste Nr. anrufen."


 


Sie wählten und es erklang ein Besetztzeichen und eine sonore Stimme sagte:


"Bitte beachten Sie die Sprechzeiten."


"Auch das noch! Doch schau auf die Uhr, in zwei Minuten sollte es gehen. Endlich mal Glück gehabt heute."


Nach zwei Minuten versuchten die beiden es erneut.


"Hallo. Hier spricht ein Religionsexperte!"


"Hallo, dann sind wir bei Ihnen genau richtig."


"Ihr dürft mich gerne duzen, auch wenn das bei meinen Vorgängern nicht immer üblich war."


 


Die beiden schauten auf das Display. Es leuchtete in digitaler Schrift das Wort "Papst".


Ehrfürchtig schwiegen die beiden ein paar Sekunden. Dann trauten sie sich doch.


"Wir möchten Gott zufriedenstellen und in den Himmel. Können Sie... wir meinen kannst Du uns weiterhelfen?"


"Oh ja! Erstens solltet ihr in die Kirche eintreten. Dann solltet ihr fleißig eure Kirchensteuern zahlen. Außerdem wäre es gut, wenn ihr getauft wäret und dann (aber lasst Euch Zeit) auch konfirmiert würdet, um am Abendmahl teilzunehmen. Tut möglichst viele gute Werke und haltet euch an die Gesetze der Kirche. Glaubt an Jesus Christus und Maria, die Mutter Gottes. Dann habt ihr große Chancen auf den Himmel. Allerdings steht Euch, sofern ihr nicht heilig gesprochen werdet noch einige Zeit Fegefeuer bevor. Da müsst ihr leider durch, doch durch Ablässe, kann die Zeit verkürzt werden. Und wenn ihr viel Gutes tut, ist es auch nicht so lang."


 


Danach war es erneut still in der Leitung. Der Papst hörte nur ein Seufzen. Dann eine sehr traurige Stimme:


"Wir sind ganz üble Schwerverbrecher. Wir werden morgen hingerichtet! Wir können weder in die Kirche eintreten, noch Steuern zahlen. Mit der Taufe und Konfirmation wird es auch nichts mehr. Aber danke für deine Mühe. Wir sind wohl verloren."


"Nun", sagte der Papst, "für solche Fälle wie ihr gibt es doch noch ein Sakrament, die letzte Ölung. Vielleicht..." doch da ging der Akku des Telefons leer.


 


Die Verbrecher baten den Wächter ihnen einen neuen Akku zu bringen. Danach sagte der eine Verbrecher zu seinem Freund:


"Es sieht düster aus! Entweder wir verlassen uns mit leeren Händen auf Allahs Barmherzigkeit, oder wir werden als Insekt wiedergeboren und müssen uns langsam hochdienen, oder wir landen direkt in der Hölle bzw. mit einer Menge Glück für lange, lange Zeit im Fegefeuer. Ich habe furchtbare Angst. Es ist scheinbar wirklich zu spät!"


In diesem Moment kam der neue Akku.


Als das Handy wieder startete, war noch eine Nr. übrig. Desillusioniert, aber nach dem letzten Halm greifend riefen die beiden die Nr. an.


 


"Guten Tag ihr Zwei, ihr braucht einen Rat?"


"Woher weißt Du, dass wir zwei sind?"


"Nun, die Experten mit denen ihr bisher gesprochen habt, waren alles Menschen oder angebliche Götter. Keiner war jedoch Gott und Mensch."


"Und Du bist beides? Wie heißt Du denn?"


"Jesus Christus. Ich denke ihr habt von mir gehört."


"Haben wir, wir dachten der Papst wäre Experte auch für Dich!"


"Leider glaubt er das. Doch wenn es um das ewige Leben geht und den Weg zum Himmel, dann würde ich mich nicht auf einen Menschen verlassen."


 


"Dann sage uns doch bitte. Wie kommt ein Mensch in den Himmel?"


"Nun diese Frage ist sehr alt, doch da ihr wenig Zeit habt fasse ich mich kurz: Es gibt zehn Gebote in der Bibel. Daraus leiten sich viele weitere Verhaltensweisen ab. Zusammengefasst kann man sagen: Liebe deinen Gott von ganzem Herzen und mit ganzer Kraft und ganzem Verstand und zweitens: Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst. Wenn man dies sein Leben lang tut und nicht einmal davon abweicht, dann kommt man in den Himmel."


 


Eine lange Pause trat ein.


"Seid ihr noch da?", fragte Jesus, obwohl er es wusste.


"Ja, brach es heraus, aber wir sind sehr enttäuscht! Wir hatten uns von Dir viel mehr erwartet. Was Du sagst, haben uns die anderen auch gesagt. Bei dem einen ist es eine Pilgerfahrt und Fasten, bei dem nächsten ist es der Einklang mit der Natur und würdevolles umgehen mit den Menschen. Bei dem Dritten ist es der Kircheneintritt und die Sakramente und bei Dir sind es zehn Gebote. Bei Dir ist es sogar strenger als bei den anderen, denn Du sagst, dass ein Verstoß ausreicht um zu scheitern. Bei dem was Du sagst, kommt überhaupt keiner in den Himmel, denn niemand ist immer nur gut.


Und wir sind sogar ganz üble, schlimme Menschen, wir haben überhaupt keine Chance mehr. Wir können unsere Waage in kein Gleichgewicht mehr bringen. Wir werden morgen hingerichtet. Wir sind am Ende!"


"Jesus antwortete: Das ist leider so. Religionen sind ein Weg zu Gott. Doch eine einzige Sünde, ein einziger Fehler reicht aus, um Gottes Heiligkeit nicht mehr zu genügen und für immer verloren zu sein. Daher gibt es zwar diesen Weg, aber am Ende wird niemand bei Gott ankommen.“


 


Dann fuhr er fort: „Es gibt jedoch noch eine Chance."


Die Stimme am anderen Ende wurde wieder etwas fester:


"Welche?"


Erstens: "Schreibt einen Brief und gesteht darin eure Schuld ein. Und zweitens? Vertraut darauf dass ich euch morgen retten werde!"


"Einfach so? Ohne Garantie? Und das sollen wir glauben. Dann lieber doch etwas von den Vorschlägen der anderen tun, dass ist wenigstens Etwas und dazu sicherer."


"Doch bitte. Vertraut mir einfach und bereut was ihr getan habt."


 


Dann legten die beiden auf und gaben das Telefon ab. In der Nacht grübelten beide lange. Schließlich setzte sich einer von beiden auf, nahm Zettel und Papier und schrieb im schummrigen Zellenlicht einen Brief. Darin legte er alles offen was er getan hatte. Er schrieb nicht nur die bekannten Taten auf, für die er verurteilt war, sondern auch noch die, die nur er wusste. Wie viele krumme Dinger hatte er gedreht, wie viele Menschen enttäuscht, verletzt. Heiße Tränen liefen über sein Gesicht. Er war wirklich ein durch und durch schlechter Mensch. Doch während er schrieb wurde sein Herz auch leichter. Endlich war er die Last los, endlich hatte er reinen Tisch gemacht. Am Ende entschuldigte er sich für alle seine Taten und bat Gott und die Opfer (sofern es noch möglich war) um Vergebung. Dann unterschrieb er und schlief tatsächlich noch ein.


 


Sein Kamerad sah den Zettel am nächsten Morgen:


"Du glaubst diesem Jesus tatsächlich? Bist Du verrückt?"


"Nein, ich glaube und vertraue. Es ist die einzige Chance."


"Nein Du irrst. Ich sage Dir was er tut. Er nimmt als letztes noch deinen Stolz. Das tut er. Nicht ich bin Schuld an meinen Taten. Was kann ich dafür, dass ich diese üblen Eltern hatte, was kann ich für das brutale System. Fressen oder gefressen werden so einfach ist das.


Ich habe beschlossen, als freier Mann zu sterben. Ich glaube keinem dieser Religionsstifter. Besser schuldig und frei als diesen Besserwissern ein Wort abzunehmen."


 


Zehn Minuten vor der Hinrichtung kam der Wärter. Er ging auf den zu, der Jesus nicht geglaubt hatte und sagte:


"Es ist soweit, Sie müssen leider mitkommen. Machen Sie sich bereit Gott zu begegnen."


"Ich glaube nicht mehr an Gott. Und was ist mit meinem Mithäftling?"


"Ich habe einen Anruf bekommen. Er darf nach Hause gehen."


"Waaas? Hatte dieser Jesus etwa recht."


"Ja, Religionen sind der Weg des Menschen zu Gott. Jesus aber ist der Weg Gottes zu den Menschen."


"Aber warum hat er dann erst diese zehn Gebote gegeben?"


"Die Gebote waren ein Test für den Menschen. Eine Religion. Doch sie haben gezeigt, dass in Jahrtausenden keiner so heilig ist, alle Gebote Gottes zu erfüllen. Die Gebote waren an sich gut, haben jedoch gezeigt, dass der Mensch in sich schlecht ist.


Theoretisch ist es also möglich den Weg in den Himmel zu schaffen, aber praktisch wird es nie ein Mensch erreichen. Daher kam Gott in Jesus als Gott und Mensch zu den Menschen.


Wer daran glaubt und seine Sünden bereut, der kommt in den Himmel und zwar ohne Fegefeuer oder andere Läuterungen. Ohne Furcht vor dem Tod und der Hölle kann er dann glücklich leben.


Auch Sie hatten ihre Chance, obwohl Sie sogar Schwerverbrecher sind, wäre es für Sie möglich gewesen, doch Sie haben nicht bereut und geglaubt."


 


Während der eine Gefangene in Freudentränen ausbrach, ging der andere geknickt Richtung Gefängnishof. Da hielt er erstaunt an. Er sah nicht nur einen, sondern zwei Galgen.


Völlig überrascht fragte er den Wärter:


"Wenn Sie doch wussten, das nur einer hingerichtet wird, warum dann die zwei Galgen?"


"Nun die bösen Taten ihres Zellenkameraden sind vergeben, aber jemand muss für sie büßen, denn sonst wären wir nicht gerecht. Denken Sie an all die armen Opfer seiner Taten. Was sollen die denken, wenn er nur aufgrund eines Briefes straffrei ausgeht?"


 


Noch immer verwirrt, wurde der Gefangene auf das Schafott geführt. Seinen Kopf vor der Schlinge, sah er plötzlich eine Gestalt neben sich. Freiwillig, ohne Gegenwehr, ließ sich dieser Unbekannte die zweite Schlinge um den Hals legen.


"Wer bist Du, dass Du dich für meinen Freund hinrichten lässt?"


Der Mann schaute ihn freundlich und zugleich traurig an.


"Ich heiße Jesus. Wir haben gestern telefoniert."


 


Ich wachte langsam aus meinem Traum auf. Wie verschwommen sah ich noch, wie ein Mann seine Zelle verließ. Er ging in einen Buchladen und kaufte sich eine Bibel. Er wollte wissen, wer genau sein Retter war.


Fortan versuchte er die Gebote von Jesus zu halten. Jedoch nicht mehr aus Angst vor der Hölle oder vor einem Fegefeuer, sondern freiwillig. Aus Liebe zu seinem Retter, der sich für ihn geopfert hatte. Für die Zeit auf der Erde und für die Ewigkeit.


 


 


 


 


 


Anhang:


Ich möchte mit diesem Text nicht die religiösen Gefühle von irgend Jemandem verletzen. Mir geht es darum mit dieser Geschichte klar zu machen, dass es aus meiner Sicht nicht richtig ist zu sagen: "Wir beten alle zum gleichen Gott!" Dies hört man immer wieder als Versuch doch ökumenisch zu denken. Das Prinzip der Rettung ist aber ein ganz anderes bei den verschiedenen Religionen. Während es bei den meisten Religionen darum geht sich den Himmel zu verdienen, man also davon ausgeht, dass der Mensch im Grunde gut ist, geht die Bibel (wie ich sie verstehe bzw. auch z.B. Luther verstanden hat) davon aus, dass der Mensch im Grunde schlecht ist. Durch die Sünde von Adam und Eva wurde die schlechte Natur mit weitervererbt.


 


"Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tue, da ist auch nicht einer. (Römer 3,12)“


Der Mensch wollte Gottes Gebote wissen, um sich den Himmel zu verdienen und darum gab Gott die 10 Gebote. (2. Mose 20,1 + 24,3)


Doch wie gesagt war niemand fähig sie zu halten. Daher sandte Gott seinen Sohn. Gott und Mensch in einer Person. Dieser war unschuldig und als einziger fähig, die Gebote Gottes zu halten. Daher konnte er auch als einziger das Opfer für die Sünden der Menschen stellen, da er selbst keine Strafe verdient hatte.


"Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe." (Johannes 3,16)


 


Am Kreuz von Golgatha wurde an Jesus die Strafe für die Sünden vollzogen. Das Gericht, welches wir verdient gehabt hätten, trug Jesus.


Dadurch macht Gott deutlich wer bzw. was er ist. Heilig und gerecht, da er das Böse nicht ungestraft lässt aber auch Liebe, da er bereit ist seinen einzigen Sohn für seine Geschöpfe zu opfern.


Nun brauche ich das "nur" zu glauben und meine Sünden zu bereuen. Dadurch kommt der Mensch in den Himmel.


 


Sind dann gute Werke nutzlos?


Nein, aber ich tue diese nun nicht mehr aus Zwang und Angst vor Gott, sondern freiwillig. Da Gott mich so geliebt hat, liebe ich ihn auch und bemühe mich ihm zu gefallen.


Dies zeigt die Echtheit der Reue über mein altes Leben.


Weil Gott das Werk von Jesus anerkannte, hat er ihn auferweckt. Er ist jetzt im Himmel und wird einmal wiederkommen. Jeder da an ihn glaubt, bekommt eine neue Natur, ein neues Leben, was ihn befähigt Gottes Willen zu tun (was nicht immer gelingt) und wird, wenn er stirbt oder Jesus vorher wiederkommt passend sein für den Himmel.


Wer das Geschenk Gottes ablehnt wird leider nach dem Tod tatsächlich in der Hölle enden.


 


Der Koran (als Beispiel) ist dem Prinzip des alten Testaments der Bibel sehr ähnlich, welches zusammengefasst werden kann: Tue meine Gebote und Du wirst in den Himmel kommen.


Doch im neuen Testament hat Jesus dieses Prinzip beendet. "Christus ist des Gesetzes (Gebotes) Ende." (Röm. 10,4) Leider verstehen auch viele Christen dies nicht.


Nun gilt: Glaube und Du wirst in den Himmel kommen. Man wird aus Gnade errettet, nicht aus eigenem Verdienst.


 


Wir beten alle zum gleichen Gott ist daher eine Aussage, die wenig Sinn macht. Das ist ungefähr genauso wie zu sagen, Apple und Microsoft sind das gleiche Unternehmen, nur weil beide etwas mit Computern zu tun haben. Doch der Chef verfolgt jeweils ganz andere Prinzipien, es gibt andere Unternehmenswerte und eine andere Mitarbeiterkultur.


 


Wir beten (fast) alle zu einem Gott, aber es ist nicht der gleiche Gott.


Avatar Words

Geschrieben von Words [Profil] am 01.12.2015

Aus der Kategorie Sonstige Lyric



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Tags (Schlagwörter):

Kurzgeschichte, Religion, Advent, Weihnachten

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Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

 possum 02.12.2015, 06:06:10  
Avatar possumDies hast du lieb nieder geschrieben liebe Words, fr mich ist der Glauben tiefer als jede Religion, mehr als alles berlieferte welches in Jahrtausenden von Menschen umschrieben wurde, ich finde er findet in unseren Seelen seinen Platz ... man mu ihn spren, ansonsten ist er in der Tat nur eine Vermarktung der Religionen ... liebe Grean dich!

 Words 02.12.2015, 10:57:58  
Avatar WordsDanke possum. Ist ja ein sensibles Thema, daher freut es mich dass zu verstehen ist, dass ich es nicht abwertend etc. meine. Tolerant sein und gleichzeitig eine andere Meinung haben drfen. Das ist wunderbar...

 Angélique Duvier 04.12.2015, 14:20:03  
Avatar Angélique DuvierWirklich wunderbar geschrieben! Liebe Gre, Anglique Duvier

 Words 07.12.2015, 15:14:33  
Avatar WordsDanke auch Dir :-)

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