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Last der Erwartungen



Wie einst Atlas,
der die Last des Himmels
auf seinen Schultern tragen musste,
so tragen wir die Erwartungen der Anderen
auf den Unseren.

Stück für Stück
werden sie uns aufgeladen.

Wir ignorieren
unsere eigenen Wünsche und Träume,
wir lassen es zu,
dass sie verdrängt, zerdrückt werden.

Lächelnd tragen wir diese Last,
um zu gefallen,
um dazu zu gehören,
um die Menschen,
die uns scheinbar mögen,
glücklich zu machen.

Bis wir eines Tages
unter dieser Last zusammenbrechen
und am Ende, alleine, die Scherben
unserer eigenen, unterdrückten Bedürfnisse
zusammenkehren.
 
© Michael Jörchel

Avatar micha221b

Geschrieben von micha221b [Profil] am 29.03.2015

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Tags (Schlagwörter):

Erwartungen, Last, Selbstwert

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Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

 schwarz/weiß 29.03.2015, 04:44:12  
Avatar schwarz/weißMicha du hast Erinnerungen geweckt und war gesprochen,(Geschrieben)! glg.

 possum 29.03.2015, 06:27:38  
Avatar possumLieber micha, danke dir deine Zeilen und ganz liebe Gre ber die Meere an dich!

 arnidererste 30.03.2015, 08:22:01  
Avatar arniderersteSich dessen bewusst zu werden, ist ein erster Schritt zur Befreiung. glg arni

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