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Der Himmel, mein Hort

Ich stehe dort auf dem einen Ort
Mein Mund so voll mit "Nein" als Wort
Meine Augen so schwer zu tragen
Ja im Kopf dieselben Fragen

Wie geht es nun weiter?
Ich suche die silberne Leiter
Ja die, die zum Himmel führt
Ja die, die mein Herz so berührt

Aber ich finde sie nicht
Nein, ich sehe kein Licht
Nur einen schwarzen Punkt
Wieso läuft es nicht rund?

In mir, eine Angst gewaltig wie das Meer
Meine Batterie einfach so leer
Und ich könnte schreien
Ja könnte schreien und schreien und weinen

Einfach die Flügel spreizen
Ja die Flügel spreizen und zum Ende gleiten
Doch da ist was, so klein doch so stark
So winzig und so zart

Was ist das für ein Gefühl
Nicht arm auch nicht berühmt
Nicht leise auch nicht laut
Wer tut es? Wer glaubt?

Niemand! Und ich mal hier mal da
Nur ein "Nein" kein "Ja"
Bloß hier weg. Einfach fort
Ja fort zum Himmel, mein Hort

Und Ich laufe zu der einen Stelle
Vor mir die Freiheit, hinter mir die Zelle
Und ich schaue hinunter.
Meine Beine sie zittern

Meine Nerven, sie zersplittern
Meine Augen sie schließen
Meine Ängste sie verfließen
Und mein Körper nimmt Abschied
Meine Seele sie verfliegt


S.Q.M

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Geschrieben von Black_Harmonie [Profil] am 15.03.2020

Aus der Kategorie Sonstige Gedichte



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Tags (Schlagwörter):

Suizid, Sehnsucht, Trauer

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