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Die Spirale

Die Spirale, von der ich spreche
Sie ist uralt
Am Anfang war es nur ein Punkt
Am Anfang war es bitterkalt

Die Sonne schien
lange genug
damit die Evolution begann 
und auch uns weitertrug

Irgendwann zogen wir los
Wenige wir waren
Und konnten nicht ahnen
Dass wir später in Scharen

Uns ausbreiten würden
Bis in die letzten Enden
Urbar machen würden
Damit aus Tausenden

Milliarden würden
Wir uns streiten konnten
Wir abstreiften alle Bürden
Wir Kriege führen konnten

Es gab nie ein Ergebnis
Denn immer dann
Wenn ein Imperium versank
Ein neues begann

So war die einzige Konstante
In diesem ewigen Spiel
Dass wir immer mehr wussten
Bessere Armeen und Waffen war das Ziel

Das hat uns immer angetrieben
Darauf konnten wir vertrauen
Das sicherte uns Macht
Keiner wollte zurückschauen

Es gab sie, die Warner
Diejenigen, die wussten
Was sich ändern muss
Die ein Leben lang mussten

Predigen, schreiben, aufklären
Ein Prophet in Palästina
Ein Königssohn in Indien
Ein Kaufmann aus Medina

Und tausende mehr
Die helfen wollten
Keine Wirkung
Sie haben sollten

Weder die Liebe
Noch der Gleichmut
Noch das Fasten
machte die Menschen wirklich gut

Die Reiche, immer gewaltiger
 verschoben die Grenzen
Die einfachen Menschen hassten
Alle neuen Differenzen

Die Spirale dreht sich immer schneller
Noch immer wissen wir nicht
Wohin sie ihre schaurige,
Ewige Bahn sich bricht.

Avatar lownhi

Geschrieben von lownhi [Profil] am 04.03.2024

Aus der Kategorie Moderne Lyric



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Tags (Schlagwörter):

Entwicklung, siegt, Böses, gier, Macht, Imperien, Kriege, Lernen, nicht, menschheit

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