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Stille

Stille fand sich zwischen den Türen,

nicht erwartungsvoll

oder geheimnisvoll

eher abschließend

beendend.

 

Die Stille sank immer tiefer

doch die Menschen

die hinter ihren Türen saßen

alleine

und

für sich

 

trugen nun Hoffnung

in ihrem Herzen

 

und Bilder wuchsen

aus ihren Köpfen

in den Raum

 

Fenster wurden geöffnet,

Vogelgezwitscher wahrgenommen,

Blumen geflegt und gegossen.

 

Die Stille hatte all das geschafft,

was der Lärm niemals vermochte

und die innere Einkehr

hatte die Flügel weit aufgestoßen

zu den Herzen der Menschen

hinter den Türen

 

Und als sie die Türen

wieder öffneten

zog ein leichter Sommerwind

durch die Räume

und die Menschen

lächelten

still

 

Und als sie abends nach Hause gingen

durch die Baumalleen spazierten

trug das Leben

diesen unnachahmlichen Geschmack

nach Freiheit


Avatar glashaus

Geschrieben von glashaus [Profil] am 19.06.2012

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Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

 arnidererste 19.06.2012, 14:10:53  
Avatar arniderersteSchne Zeilen gefallen mir gut 5pkt glg arni

 schwarz/weiß 19.06.2012, 14:56:17  
Avatar schwarz/weißGefllt mir, sinnlich, geschrieben. 5 Punkte, lg.

 Fleur de Sol 19.06.2012, 21:50:08  
Avatar Fleur de SolWirklich schn!

 glashaus 21.06.2012, 07:44:55  
Avatar glashausich danke Euch. Liebe Gre

 HB Panther 21.06.2012, 07:48:59  
Avatar HB PantherHabe gesehen, du bist online, dachte schaue mal ber dein profil, da endeckte ich dein gedicht, sorry das ich es erst heute gelesen habe...ein wundervolles gedicht, poetisch und beruhigend! erst die stille dann die freiheit wunderschn...glg:tamer

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