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Alkohol und Lüge



Einst schlug ein Vater seinen Sohn

Brachte er ihn um des Monatslohn?

Das Geld ist weg, welch Streich!

Der Brief leer, der Vater bleich

Der Sohn auf eine Linde flieht



Ein Licht bricht und stirbt

Des Tages Charm ganz verwirkt

Der Himmel schon blutig rot

So wie des Kindes Not

Die Nacht währt furchtbar kalt



Ihm dünkt es dunkelt

Ein Stern schon funkelt

Es graut dem Morgen

Die Sonne in Sorgen

Die Nacht währt ewig lang



Die Mutter ruft: Geschwinde!

Der Vater beichtet seine Sünde

Es gab zum Prügeln keine Gründe

Im Winde klettert nun das Kinde

An der Rinde hinab die Linde

Still währt die Nacht, der Sohn in den Tode stürzt



Das Geld genommen in Eile

Hat die Mutter vor einer Weile

In Scham sie hats verschwiegen

Wollt damit seine Sucht besiegen


Alkohol und Lüge, wer gibt den Eltern nun eine Rüge?
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Geschrieben von Homo Sapiens [Profil] am 15.01.2020

Aus der Kategorie Sonstige Lyric



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Tags (Schlagwörter):

tod, Kind, Vater, Mutter, Lüge, Alkohol

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