>
>
Gedicht drucken


M 1

Das mit der Liebe? _ Ja, das ist schon ne harte Sache,
Sie kann dich so stark und gleichzeitig unendlich traurig machen.
Dass ich dir egal bin, keine Sorge, das hab ich schon lange kapiert,
Denn ich hab jedes Wort und jede Geste bis in ihre Einzelteile zelebriert.
Ich hab dir nie etwas bedeutet, und glaub mir, es war schwer sich das einzugestehn,
Doch jetzt hab ich es kapiert und werd wortlos gehn.
Keine emotionale Bindung und keine Gefühle- ja, du bist schon ein krasser Hund,
Aber denk ich so drüber nach- sind wir mal ehrlich, kommt nur Stuss aus deinem Mund.
Denn wer nichts gibt, der kann nichts gewinnen.
Wer nichts riskiert, dem wird die Zukunft sicher nichts bringen.
Und vielleicht hab ich all meine offenen Rechnungen mit dir begleichen müssen,
War es doch falsch, neben ihm, auch noch dich zu küssen.
Aber wie man sieht- und das beruhigt mich insgeheim, -
Müssen alle Rechnungen irgendwann beglichen sein.
Und versteh mich bitte nicht falsch, ich wünsch dir nichts schlechtes,
Wünsch dir nur das, was für dein Verhalten gerecht ist.
Die ist es vielleicht egal ob und wie jemand fühlt und ob du ihn verletzt,
Aber lass dir gesagt sein: jede Tat, jede Äußerung und Entscheidung, ist miteinander vernetzt.
Das wovon ich spreche, das nennt sich Karma mein Freund,
Es entscheidet darüber, was du vielleicht später mal bereust.
Und ob Fluch oder Segen- und das hab ich nur von dir gelernt- ist nicht mein Problem,
Denn ich kann mich jetzt einfach umdrehen und werde gehn.
Und vielleicht, wenn du irgendwann erwachsen und innerlich nicht mehr so gerissen bist,
Wirst du verstehen, dass mein Schweigen nicht dein Glück, sondern dein Pech ist.
Vielleicht verstehst du irgendwann, dass ich deinen Weg nie ändern, sondern mit dir gehen wollte
Mir aber wegen dir gesagt habe, es nicht sein sollte.
Und vielleicht, das weiß man ja nie, blickst du irgendwann zurück und fragst dich auch wohin das alles geführt hätte...

Aber dann werde ich schon weiter gegangen sein....

Denn ich will riskiern.
Ich will verliern.
Ich will hinfalln und wieder aufstehen,
Und in 1000 schönen Worten von der Liebe erzähln.
Ich will die Intensität und die Glut in mir spürn,
Will wissen wohin mich all meine Wege führn.
Und mit viel Glück, und Gottes guten Willen,
Wird jemand diesen Durst nach Glück und Leben irgendwann stillen.
Und du, du wirst dann nur noch ein Begleiter gewesen sein,
Der mir geholfen hat, an Entscheidungen und Erfahrungen zu gedeihn.
Und dafür sollte ich dir vielleicht danken....
Avatar Kein Bild

Geschrieben von SeMo [Profil] am 20.08.2018

Aus der Kategorie Liebeskummer



Logo Creative Commons
Dieses Werk ist durch die Creative Commons Lizens geschützt. Bitte bachte die Rechte

Dieses Gedicht oder ein Kommentar enthält anstößige Wörter oder Beleidigungen?

Tags (Schlagwörter):

betrug, Lüge, Schmerz

Bewertungen

0 Punkte
Punkte: 0 bei 0 Bewertungen. Das Entspricht im Durchschnitt 0 Punkte
(Punkte können mit einem neuen Kommentar vergeben werden.)

Anzahl Aufrufe: 264


Dieses Gedicht teilen


Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

Es sind noch keine Kommentare vorhanden. Bitte schreibe dem Autor wie du den Text findest

Kommentar schreiben und Punkte vergeben

Bitte melde dich ganz oben auf der Seite an um einen Kommentar zu schreiben und Bewertungen zu vergeben

Andere Gedichte von SeMo

Die beliebtesten Gedichte:

Unausweichlich Tod
Kraniche
Verwirrte Worte
Im Regen
Wer Sehnsucht kennt...
Fluch(t) der Träume
Die zwei Hälften
Still und bescheiden
Panthers letztes Schriftstück
Der Mittag

Die neusten Gedichte:

Der stille Frieden
Was ist das für ein Land ?!
Wo das Schweigen spricht
Neue Liebe
Wann werden Kämpfe schlafen
Mondlicht
Schalte Ich PC aus!
Begegnung mit der Liebe.
SOS...
Wie in jeder Nacht

Oft gelesene Gedichte:

Ich liebe Dich mein Schatz
Danke an unsern Lehrer!!
Für meine Schwester
Was ich meinen Kindern immer mal sagen wollte...
Für meinen Schatz
An meine liebe Frau
Ich Denke an Dich...
Hab Dich Lieb Mama
Für mein Schatz
Meine Oma