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Fünf vor zwölf

 

Fünf vor zwölf 

Langsam geht die Luft uns aus

Lichterloh brennt unser Haus 

Vergiftet sind Erde, Wasser, Luft

Saharastaub statt Frühlingsduft. 


Fünf vor zwölf 

Scheint alles verloren 

Der Wahnsinn hat uns Treue geschworen 

Stetes Wachstum hat seinen Preis 

Nun wird die Sache richtig heiß. 


Fünf vor zwölf 

Was haben wir getan?

Die ganze Schöpfung klagt uns an

Wir haben gemordet, geplündert, geschunden 

Den Stein der Weisen aber nie gefunden. 


Was einst im guten Glauben begann 

In Menschenhand zu Staub zerrann !


© Teddybär


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Geschrieben von Teddybär [Profil] am 09.04.2024

Aus der Kategorie Sonstige Gedichte



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Tags (Schlagwörter):

Überleben, Endzeit

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 Dieter_Mueller 10.04.2024, 01:30:18  
Avatar Dieter_MuellerDa erwischst du mich aber auf den richtigen Fuß! :-( Ich war gestern auf einer Podiumsdiskussion zum Thema Europa und Demokratie im Zeitenwandel. Es war unerträglich wie tief Politiker in ihrer eigenen Blase (Elfenbeinturm) gefangen (!) sein können. Jede Empathie oder auch nur das Verstehen des Anderen oder das sich ins Gegenüber (politisch) hinein versetzen... ist da völlig abhanden gekommen! Man WILL den Anderen nicht mehr verstehen... und setzt dabei ... ALLES aufs Spiel! Im Zerstören sind wir wahrlich Meister. Ich denke mittlerweile, dass Glauben und Menschenhand nicht zusammen passen! Für wahr, ...fünf vor zwölf... DiMu

 Teddybär 10.04.2024, 05:09:57  
Avatar TeddybärJa, Menschen reden viel heisse Luft und setzen halbherzige Taten. Globales Handeln wäre gefragt. Danke lieber DiMu und liebe Grüße, Teddybär

 possum 10.04.2024, 06:59:08  
Avatar possumLieber Herbert, du drückst es noch gelinde aus, ich bin heute mal wieder so erzürnt über die Lügenmärchen und sage ganz krass ... es ist bereits schon 5 nach Mitternacht ... glG!

 Teddybär 10.04.2024, 16:46:31  
Avatar TeddybärJa,manchmal hat man diesen Eindruck. Danke und liebe Grüße, HERBERT

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