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Der Bann der Einsamkeit

Der Bann der Einsamkeit

Das Schicksal bestimmt, wie es weitergeht.
Manchmal schleicht es sich an,
Doch diesmal schweigt es wie ein Bann.

Diese Stille, unausstehlich
Eindringlich und eindrucksfähig.

Dieser Stille kann blosser Wille kaum entringen.
Eher wird sie in dich eindringen.

Wie im Bann stehe ich dann
Plötzlich ganz alleine dran.

Doch eigentlich ist man nie allein:
Selbst die Stille ist ein Begleiter
Oder eher ein am falschen Weg leitender Bann.
Wann, frage ich mich, wird es besser werden?
Muss ich noch daraus lernen?

Einzigste Lichtlein so allein
Funkeln bei jedem einsamen Schein.

Nur Musik kann wirken,
Mit der Stille flirten.

Einsamkeit so weit und breit
Welche nie vom Leid befreit.

Man fühlt sich unverstanden,
So hat man sich eingestanden.

Dabei ist man nicht der einzige Mensch,
Doch einsam zu sein stellt Beispiele dar,
Wie unwahr blosse Aussagen seien.
In diesem und nächsten Jahr, immer noch wahr.

Je mehr Zeit vergeht, so lauter schreit es in mir:
"Sei hier, das Ende der Einsamkeit,
Dieses Fluches, dieses Bannes ...
Des ganzen Tanzes mit der Stille."

Dabei sehne ich mich nur nach etwas
Das jene Träne bringt
Die nur so in die Welt eindringt.

Ich sehne mich nach dem Gefühl
Zu sehen, dass mich das Umfeld mag
Und ich an diesem Tag nicht im Boden versinken wag.

Sag, kennst du dieses Gefühl der Unvollständigkeit?
Denn, ... allein wird man nie zur vollständigen Einheit.

— of Writingdiary (Pseudonym, anonym, unknown)
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Geschrieben von Writingdiary [Profil] am 04.02.2024

Aus der Kategorie Sonstige Gedichte



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Tags (Schlagwörter):

einsam, Einsamkeit, alone, Leben, traurig, sad

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