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Arm sein

Von morgens bis abends ist er auf den Beinen,
das Geld, was er kriegt, das wird ihm nicht reichen,
er hat eine Krankheit und braucht Medizin,
die gibt´s nicht umsonst, er muss sie verdienen,
das Essen, die Wohnung, die Heizung, der Strom,
das Wasser, das Trinken bezahlt er vom Lohn,
die Kleidung, die Schuhe, die Jacke, das Hemd,
die Strümpfe voll Löcher, der Saum aufgetrennt,
er sucht sie zu stopfen, den Saum anzunähen,
doch mit seiner Gicht kann alles nicht gehen
und abends wenn er zerschlagen Heim kommt,
da wartet sein Hund, sein einziger Freund,
er bellt und er freut sich, sein Herrchen mit ihm,
er hält zur Belohnung den Knochen ihm hin,
dann gehen sie raus, und laufen ins Feld,
wie groß ist die Freude, da braucht man kein Geld,
die Sonne geht unter, so rot und so fein,
so schön kann am Ende das Leben doch sein,
denn was braucht der Mensch schon zum Glück und zum Frieden,
ich glaub` er braucht Freundschaft und etwas zum Lieben.

Avatar glashaus

Geschrieben von glashaus [Profil] am 06.04.2015

Aus der Kategorie Liebesgedichte



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Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

 Angélique Duvier 06.04.2015, 18:15:35  
Avatar Angélique DuvierWelch eine Botschaft, wundervoll und warmherzig zu Papier gebracht! Herzliche Grüße, Angélique

 glashaus 07.04.2015, 12:44:32  
Avatar glashausdanke Dir :-) Liebe Grüße

 schwarz/weiß 07.04.2015, 13:20:59  
Avatar schwarz/weißMeisterlich so wunderbare Bilder sah ich beim lesen.Hat Format. glg.

 glashaus 08.04.2015, 09:59:34  
Avatar glashausLieben Dank , schwarz/weiß. Liebe Grüße

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