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Für einen Augenblick

Bin unterwegs rastlos fühl mich machtlos,
wozu noch aufstehen wozu noch rausgehen.
Bin so krank, sozial abgeschnitten und abgebrannt,
isoliert vom Rest der Welt wie ein Verbrecher an die Wand gestellt.
Ohne Anklage ohne Schuld, abgestempelt gegen jede Vernunft.

Sie klagen über Liebeskummer,
mich plagt der Liebeshunger.
Sie haben Angst um ihr Geld,
sorgen sich nicht um die Welt.
Schöne Vorsetze, verdrehte Ethik,
verstehen in keinster Weise die Thematik.
Erfolglos ratlos auf der Suche nach Halt,
immer weiter ans Limit, blind, bis es knallt

Und ich kann nur drüber lachen.
Könnt ich tauschen, würd ich sofort meine Sachen packen.
Immer auf der Suche nach Wahrheit,
immer weiter weg von Klarheit.
Was ist gut was ist schlecht
und hab ich jemals Recht?

Alles dreht sich um mich
und dann seh ich dich,
in Mitten der Masse
schenk dir ein Lächeln, du hast so viel Klasse.
Starr dir in die Augen
doch sofort ist mir klar, ich werd nicht für dich taugen.

Hab das Gefühl ich könnt deine Seele sehn
und sie ist wunderschön, so wunderschön.
Für eine Sekunde vergess ich mich, bin glücklich mit dir allein
in meiner Phantasie, möcht nie wieder wo anders sein.
Da lächelst du zurück
und mir wird klar es lohnt sich, allein für diesen Augenblick.

Ich will dich auf eine Platte pressen
zum Erinnern um dich nie zu vergessen, ach wie vermessen.
Du drehst dich um, Zeit zu gehn,
ich bleib wie angewurzelt stehn.
Ein letztes Zwinkern, die Verbindung kappt,
 bleib doch noch, ich schenk dir eine Nacht.
Wollen meine Blicke sagen
doch es ist zu spät und es kommen zurück die vielen Plagen

Avatar Kein Bild

Geschrieben von B3n3 [Profil] am 13.09.2012

Aus der Kategorie Liebesgedichte



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Tags (Schlagwörter):

Augenblick, Liebe, Plagen, Krank, Abgebrannt

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Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

 Liebeshektikerin 13.09.2012, 20:23:04  
Avatar LiebeshektikerinNachdenklich.... Kenne das Gefühl, denke ich.:-)

 possum 13.09.2012, 22:41:02  
Avatar possumMir gefaellts!

 cy1988 15.09.2012, 03:36:43  
Avatar kein BildGefällt mir auch, beschreibt so ein wenig das ums uns herum, dass viele Menschen denken zu fühlen und meinen zu sehen.

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