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DER 24. DEZEMBER

Draußen ist es bitterkalt!

Vom Osten weht ein strenger Wind.

Es weihnachtet im Winterwald

und aufgeregt ist jedes Kind.



"Was wird das Christkind heute bringen",

frägt sich gar mancher kleine Spross.

"Ist wohl der Schlitten voll beladen

und eingespannt das weiße Ross?"



Die Zeit will einfach nicht vergehen!

Und vor dem Haus fällt leis der Schnee.

Wie wär es denn mit Schlittenfahren,

dort drüben bei der Baumallee?



Jetzt fliegen sie, die Zipfelmützen,

im Winde, bei der Schlittenfahrt.

Vergessen ist für eine Weile,

das Warten auf des Christkind´s Tat.



Das dichte Treiben weißer Flocken

entmachtet unser Tageslicht.

Es wird auch wieder etwas kälter

und fast vermummt mach Kindgesicht.



Am Christbaum, der den Marktplatz zieret,

erstrahlen Kerzen hell und rein.

Auch aus den Fenstern leuchtet Weihnacht

und zieht uns alle magisch heim.



Auch unsre Kleinen kehren wieder -

zurück, mit Oma an der Hand.

Der Abend ist voll Weihnachtslieder -

die Stimmung beinah angespannt.



"Wie lange wird es jetzt noch dauern,

es ist doch schon die heilge Nacht?"

Aus Kinderaugen springt fast lauern.

Wann leuchtet Christkind´s volle Pracht?



Trompetenklang durchkreuzt die Sinne.

Vom Kirchturm klingt ein Weihnachtslied.

Vom weißen Schnee, der leise rieselt ...

... und von dem See der starr erliegt.



Jetzt,- endlich, klingt das zarte Glöckchen.

Das Christkind aus dem Raum entschwebt.

In Kinderaugen leuchtet Weihnacht -

das Kinderherz vor Freude bebt.



Der Christbaum steht im hellen Glanze.

Ein Weihnachtsduft liegt in der Luft.

Wie schade, dass das Fest der Liebe,

doch leider viel zu schnell verpufft.





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Geschrieben von Anonym [Profil] am 24.12.2007

Aus der Kategorie Weihnachtsgedichte



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 Anonym
Avatar kein Bildne gefälölt mir nit so aber man sieht das da sich viel mühe gegeben wurde

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