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Soldatentod

Soldatentod

 

Die Schwalben kehrten wieder heim

aus südlich fernem Land

doch sie kamen nicht allein

statt Gruß und Kuss – die kalte Hand.

Was wollst du schützen in der Ferne

war es dein Leben oder meins.

Eine Antwort brauch ich nun nicht mehr

mein Leib ist  Tränen los und leer.

 

Furchtbar mystisch diese Stille

nur die Blätter treibt der Wind

Hör noch Glocken aus der Ferne

Trauerglocken für mein Kind

Jähes Ende deines Lebens

das so hoffnungsvoll begann,

durch die Kugel eines Feindes

der ein andres Ziel ersann.

 

Du warst nie ein großer Krieger

lebtest mit den Idealen

und dem Mut dafür zu gehen

eine neue Welt zu malen.

Plötzlich stoppt die Lebensuhr

in dem Land der Fremdkultur

und dein Herz hört auf zu schlagen.

Mich; quälen jetzt die vielen Fragen

 

Deine Kindheit ward behütet,

Jugendlieben mehr als eine,

warst der Lichtblick deiner Freunde

doch die Kugel traf  nicht deine Beine.

Abgeschlachtet wie ein Tier

war es Verrat, oder die Gier -

nein es sind die Herrscher dieser Welt

die nur der Machtgedanke quält.

 

Warum müssen Menschen sterben

die zum leben sind geboren,

haben wir uns nicht eingeschworen

Frieden mit den Völkern dieser Welt

brecht nicht länger eure Schwüre

nicht für Ansehen, Ruhm und Geld

lasst den Menschen die Kulturen,

dann wird Frieden - so wie er gefällt.


Avatar Kein Bild

Geschrieben von Bergsteiger [Profil] am 21.02.2011

Aus der Kategorie Traueranlässe



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Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

 Ben 21.02.2011, 18:42:30  
Avatar BenSie sterben für den Frieden, und für unsere falsche Anschauung der Kulturen in anderen Ländern. Ich gebe Dir Recht. Ich weiß das man so etwas nicht flüssig dichten kann, weil es einen berührt. Das Thema ist mir 5 p wert. Lg Ben

 jamie brooklyn 15.03.2011, 14:30:22  
Avatar kein Bild... :( du triffst den nagel auf dem kopf bergsteiger... 5 points

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