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Noema

Gar ich nun fasse, méin Emporsteig


ganz unbeschwert, So wächst mein Leib


Ruhig war es dort und víel Geleit,


Jedoch nicht immer óhne Streit


Welch ein Púlk, nicht álle gleich mit auf


Dóch bis zum Ende, póche ich mit auf


 


Spielt mit Feuer, spielt mit der Gefahr


Spielt mit Wagnis, Unsinn ganz und gar


Ich spür, wie es in mir brennt


 


Ich will,                ein gróßer Mann da sein


Wünscht mir, ich müsste nimmer heim


Sah ein Weib dort, prächtig und piekfein


Lies mir méine Liebe in sich hinein


Doch auf Knall und Fall so brách unser Bund


 


Spielt mit Feuer, spielt mit der Gefahr


Spielt mit Wagnis, Unsinn ganz und gar


Ich spür, wie es in mir brennt


Meine Glut, entflammt in mir die Wut


 


Nachher ich Sie nicht mehr so schön fúnd


Unsre Seelen wáren gar noch Wund


Und so fühl ich ímmernoch die Schwel‘


 


Mein Geschwisterteil, so kläglich schlimm verschmäht


So wird der Schmäher, mit Lebensleid gesäht


Blieb auch ich nicht von der Pein verschónt


Wuchs in mir der Wunsch nach kläglich Blut


 


Spielt mit Feuer, spielt mit der Gefahr


Spielt mit Wagnis, Unsinn ganz und gar


Ich spür, wie es in mir brennt


Meine Glut, entflammt in mir die Wut


Ich will,                nicht dáss es in mir welkt


 


Ich will Gewalt, Ich wíll sie entseelt sehn‘


Stell mir vor, der Grund würd‘ rot ergehen


In meiner Hand die Klinge und das Beil


Hinterher richtet, nur das Urteil


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Geschrieben von Noema [Profil] am 09.05.2018

Aus der Kategorie Traueranlässe



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Tags (Schlagwörter):

Trauer, wut, hass, tod, Verzweiflung, Mord, Kindheit

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