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Narben


Du machst mich traurig,
Weil du mich so glücklich machst,
Doch wenn du über mein Gemüt wachst,
Ist die Trauer auch vergänglich.

Glück und Trauer, zwei Gefühle so unterschiedlich,
Doch so dicht beieinander,
Ein gutes Leben, wie wird das möglich,
Wir beide, so weit weg voneinander.

Selbst der Schmerz tut manchmal gut,
Spüre die Hitze in der Brust, 
Auf meinen Wangen die salzige Flut,
So nah ist der Gewinn am Verlust.

Bin mitten drin im Teufelskreis,
Kann mich kaum noch halten,
Mir ist kalt, dann ist mir wieder heiß,
Wie Holz, kann sich auch ein Herz spalten.

Holz fängt Feuer, Feuer ist gefährlich,
Doch Feuer wärmt, Feuer entspannt,
Ist gnadenlos und ehrlich.
Du bist der Funke, hab mich verbrannt.

Die Flammen zeichnen mein ganzes Leben,
Schaffen Narben, werde sie nie hergeben,
Ich habe das Feuer genossen,
Werde es nie vergessen.
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Geschrieben von Strohgewicht [Profil] am 12.01.2021

Aus der Kategorie Sonstige Lyric



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