>
>
Gedicht drucken


Missbrauch

MISSBRAUCH 


Ich hatte den Traum, dass Angst nicht ewig währt,
ich hoffte, wenn ich alles würd'geben,
ich dachte, dass alles gut werden wird,
und glaubte, ich könnte sorgenfrei leben.
 

​Ich betete, dass die Trauer im Herzen als Kind,
ganz bald und leis mit den Engeln fortfliegt,
ich hofft​e so innig, weinte und denk,
dass Liebe die Angst überflügelt und siegt.


​Ich suchte die Engel, die aus dem Wolkenwald
man kann sie man nur mit dem Herzen sehn, 
ich dachte, nicht mehr lange, schon ganz bald,
dann bin ich soweit, dann werd' ich mit ihnen ziehn'
  

Ich wartete auf das Wunder, sehnte 'gen Sorglosigkeit, 
doch keine Rettung, kein heller Schein,
keine Hoffnung auf kindliche Sicherheit.
Was hab ich getan? Warum muss dass so sein?


Das Leben ging weiter, lang her ist die Zeit,
nun bin ich verblüht, bin knorrig und alt
​schau' nicht mehr zurück, ich bin jetzt so weit,
hab manches gesehen, mein Schreien verhallt.
 

Wenn dann zum Schluss mein hellstes Licht erscheint
wenn ich den letzten Kuss, den letzten Atem getan
hab ich genug geweint! Genug geweint.
​Dann ist es zu Ende,​ endlich Ende von Gottes "Plan"..


Avatar Kein Bild

Geschrieben von Chrissi666 [Profil] am 12.09.2020

Aus der Kategorie Sonstige Lyric



Logo Creative Commons
Dieses Werk ist durch die Creative Commons Lizens geschützt. Bitte bachte die Rechte

Dieses Gedicht oder ein Kommentar enthält anstößige Wörter oder Beleidigungen?

Tags (Schlagwörter):

Kindheit, Sorge, Angst

Bewertungen

0 Punkte
Punkte: 0 bei 0 Bewertungen. Das Entspricht im Durchschnitt 0 Punkte
(Punkte können mit einem neuen Kommentar vergeben werden.)

Anzahl Aufrufe: 75


Dieses Gedicht teilen


Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

Es sind noch keine Kommentare vorhanden. Bitte schreibe dem Autor wie du den Text findest

Kommentar schreiben und Punkte vergeben

Bitte melde dich ganz oben auf der Seite an um einen Kommentar zu schreiben und Bewertungen zu vergeben

Andere Gedichte von Chrissi666

Die beliebtesten Gedichte:

Unausweichlich Tod
Kraniche
Verwirrte Worte
Im Regen
Wer Sehnsucht kennt...
Fluch(t) der Träume
Still und bescheiden
Panthers letztes Schriftstück
Der Mittag
Am Abend danach

Die neusten Gedichte:

Worte gehen!
Schwarz Weiß Poesie
Alles Vorbei?
Sag, ich liebe dich
Tausend Tote
Hassliebe
Verstanden!
Freischwimmen
der Beweis
Leid!

Oft gelesene Gedichte:

Ich liebe Dich mein Schatz
Danke an unsern Lehrer!!
Was ich meinen Kindern immer mal sagen wollte...
An meine liebe Frau
Für meine Schwester
Für meinen Schatz
Ich Denke an Dich...
Hab Dich Lieb Mama
Für mein Schatz
Meine Oma