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Die Völlerei

Gluttony

Dieser endloser Drang,
Nach dem Verzehr.
So viel ich auch verschlang,
Ich wollte immer mehr.
Mehr von dem Kuchen,
Mehr von dem Fleisch.
Will alles versuchen,
Will den Vergleich.
Was schmeckt am besten?
Was gibt es Morgen?
Werde mich mästen,
Ganz ohne Sorgen.

Will alles Probieren,
Ob süß wie ein Mädchen,
Oder salzig wie dessen Tränen,
Wenn es hängt an seidernem Fädchen.
Bevor ihr Blut gerinnt,
Muss ich es testen.
Bevor der Tod gewinnt,
Gefällt mir ihr Schmerz am besten.
Die Angst und der Schmerz,
vor dem sicheren Tod.
Noch nie war ein Herz,
So verfallen der Not.

Die Finger sammt Knochen,
Mit der Leber am braten.
So begann ich zu kochen,
Was ich nicht darf verraten.
Denn wenn es mir schmeckt,
Es mein Geheimnis bleibt.
Der Tisch ist gedeckt,
Nur der Hauptgang verweilt.
Mein Wecker, er läutet
Im leblosen Raum.
Und das bedeutet,
Das Ende von meinem Traum.


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Geschrieben von ill_felix [Profil] am 16.09.2011

Aus der Kategorie Sonstige Gedichte



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