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Gesch÷pf der Nacht

Exakt um Mitternacht,


Die Turmuhr schlägt zur Menschenjagd


Nun eile schnell zu Dir nach Haus’


Bevor Du end’st als Abend-Schmaus.


 


Die Zähne spitz, die Arme lang


Rasch zieht es Dich in deren Bann


Bis sie dann kauern über Dir


Den Mund weit auf, gespreizt vor Gier


 


Drum renn geschwind mein kleines Kind


Renn gemeinsam mit dem Wind


Bring Dich bloß in Sicherheit


Sonst gehörst der Dunkelheit


 


Zu spät, Du hast reagiert


Vampire lachen ungeniert


Nähren sich an Deiner Kraft


Stirbst nicht wirklich ehrenhaft


 


Doch wart’, sieh an, wer hätts gedacht?


Wurdst nicht vollkomm’ umgebracht.


Fortan nun als Kind der Nacht,


Verfügst du über alle Macht


 


Ein Monster wirst auch Du nun sein,


verweigert bleibt dir Sonnenschein.


Versinkst in heißer Feuersglut,


während Du stiehlst des Menschens Blut.


 


Das schöne Rot, wie schmeckt es bloß?


Wie schmerzvoll ist dein Gnadenstoß?


Was ist das Letzte was dein Opfer hört?


Vielleicht was das Unsterblichkeit schwört?


Avatar Jahnna

Geschrieben von Jahnna [Profil] am 26.04.2010

Aus der Kategorie Sonstige Gedichte



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Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

 Dragonir 01.05.2010, 00:25:08  
Avatar DragonirGarnet schlecht!!!Top! lg! =)

 Mausi 06.05.2010, 13:05:22  
Avatar kein Bildwow

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