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Der Kindertage Glück

 

Ich gab mich immer mit wenig zufrieden 

Die Bescheidenheit ist mir geblieben 

Bekanntlich liegt das Glück am Wegesrand 

Das ich schon in der Kindheit fand.


Dort blüten Wiesenblumen mannigfaltig 

Ein alter Apfelbaum war dergestaltig 

Dass eine Schaukel an dem Aste hing 

Wo es schwungvoll in die Lüfte ging. 


Unser Wachhund Bello saß daneben 

Es konnte nichts Schöneres für ihn geben 

Als auf uns Kinder aufzupassen 

Und schnappend ein Insekt zu fassen. 


Doch auch die Kindertage mussten enden 

Als alter Mann lass ich mich heute 

blenden

Von der Sonne, sitzend auf der Bank

Verspür im Herzen Freud und Dank.



© Teddybär


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Geschrieben von Teddybär [Profil] am 15.06.2024

Aus der Kategorie Sonstige Gedichte



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Tags (Schlagwörter):

Erinnerungen, Kindheit, Glueck, Dankbarkeit

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Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

 possum 15.06.2024, 07:39:50  
Avatar possumDanke lieber Herbert, ich gehe gern in deinen Werken spazieren, dieses hier erinnert mich so sehr auch an meine Kindheit, da fanden wir überall am Strassenrand die Birn und Äpfelbäume sogar die Futterrüben im Feld schmeckten uns. Man kann nur dankbar sein so aufwachsen zu dürfen in einer bescheidenen und doch fast grenzenlosen Freiheit, sei lieb gegrüßt!

 Teddybär 15.06.2024, 09:17:06  
Avatar TeddybärBesten Dank, liebe possum. Ja, ich kann mir meine Kindheit ohne Land und Natur nicht vorstellen. Sei lieb gegrüßt, Herbert

 Dieter_Mueller 25.06.2024, 23:29:31  
Avatar Dieter_MuellerJa..., da zauberst du doch längst vergangene Bilder auch aus meiner Kinderzeit zurück...! Unser Bello war eine sie und hieß damals Schnulle und hatte nur Unsinn im behaartem Schädel... :-) Wir rannten durchs Dorf, über Felder und Wege... unbeschwerte Kinderzeit. Und die erfüllt mich wieder butterweich wenn ich das lese... Dank dir für dieses Kleinod!!! Auch meine besten Grüße an dich... DiMu

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