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Der Herr der Zeiten

Der Herr der Zeiten hält die Sanduhr
Fest in seiner alten Hand
Geheime Regeln sind die Richtschnur
Nach denen er das Schicksal plant.

Er schaut und lenkt und webt die Zeit
Sieht das Geschehen aus der Ferne
Sein Arm reicht in die Ewigkeit
Ihm unterstehen Sonne, Mond und Sterne.

Er zwingt alles durch Geburt ins Leben
Gibt dem Verderben wieder alles preis
Für nichts und niemand kann es Rettung geben
Muss sterben dann auf sein Geheiß.

Seine Helfer sind Vergänglichkeit und Tod
So wird das Leben frisch gehalten
Es bleibt die Schöpfung stets im Lot
Und er kann weiter neu gestalten.

Wird die Zeit einmal ans Ende kommen
So wird das Blatt er tüchtig wenden
Die Zukunft wird aus dem Spiel genommen
Alles muss in Schwarzen Löchern enden.

Avatar Teddybär

Geschrieben von Teddybär [Profil] am 29.08.2021

Aus der Kategorie Sonstige Gedichte



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Tags (Schlagwörter):

Zeit, Schöpfung, Gott

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