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Kindheit

Wir lieben sie erst wenn wir sie verlieren.
Sie löste sich wie auf der Hand ein Ring.
Und lief davon, wie wir, statt zu Spazieren.
Die Kindheit, die vielleicht zu schnell verging.

Sie hielt uns stets in ihrem festen Schoß.
Und ließ uns nicht allein in unseren Träumen.
Da fiel ein wenig Welkes von den Bäumen.
Und doch was alles wenig war: ward groß.

Damals als wir viele Burgen bauten
Da spielten wir und durften alles sein.
Und schauten groß und schauten nur und schauten.
Nur was wir bauten wurde langsam klein.

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Geschrieben von bumfuzzle28 [Profil] am 06.05.2021

Aus der Kategorie Sonstige Gedichte



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Tags (Schlagwörter):

Kindheit, Vergänglichkeit

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