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Finsterlicht

Finsterlicht

In aller Tages Weiten blindes Rauschen
Tropft von ein auf andren Moment Stille
So kalt aus dem Wirren hinein ins Lauschen
Bis auf den Grund als gebändigt' Wille
 
Neigen sich der Sterne Hoffnung Lichter
Erlischend zum Horizont sich immer schiefer
Als drehend' Gedanken sich zu Hauf' dichter
Fallen und tauchen, tauchen immer tiefer
 
Mich krümmend gen wachsend bösen Schatten
Eisger Atem Brust und züngelnd Feuernägel
Oh damals, als wir damals alles hatten
Umschlungen lagen im sonnenbadgen Kegel
 
Als der Wind nicht reisend meine Seel
Mir Freude in vollbelaubt blühtgen Zeiten
Nur noch schwerer Knopf in zu dünner Kehl'
Als bittre Kost all dieser fruchtloser Pleiten
 
Konnt' ich kein der Lehren Stück ergreifen
Tränk an dies meiner Schuld mich hungernd satt
Als Nichts und Niemand, und nichts begreifen
Steh allein ich neben mir, an ihrer statt
 
Kehrt so manches Echo als Stich mir wieder
Blute in ihrem Angesicht im alten Kreise
Immer noch aus, ich dummer blinder Krieger
Erleb den selben Tod auf immer neue Weise.
 

Avatar franzis

Geschrieben von franzis [Profil] am 14.12.2020

Aus der Kategorie Sonstige Gedichte



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Tags (Schlagwörter):

Depression, frieren, Schatten, Wiederholung, Kreis, Erinnerung, phasen, trigger, Echo

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