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Hopfen und Malz



Wer hat denn das Bier erfunden,
es waren blasse Mönchgesichter,
 dass Menschen schnell gesunden,
in einer kranken Welt der Dichter.

Ein frisches Bier von großer Güte,

mäßig genossen aus gutem Grund,
großteils meines Lebens es behüte
vor einem gar zu trockenen Mund.

Der Gerstensaft mit hellem Schaum
zog das Gleichgewicht ins Wanken,
der Hefe wohl, man glaubt es kaum,
war dessen Umstand zu verdanken.

Rein gebraut mit Malz und Hopfen,
des Brauers Kunst aus Meisterhand,
und es fließet dahin als edle Tropfen

in ein hölzern Fass bis an den Rand.



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Geschrieben von Poesie [Profil] am 14.11.2020

Aus der Kategorie Sonstige Gedichte



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Tags (Schlagwörter):

Gebräu, Meisterhand

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Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

 franzis 17.11.2020, 02:38:24  
Avatar franzisgut geschrieben, ich würd die beiden verse von strophe 2 und 4 versuchen noch runder zu machen. etwa... vor Durst, vor quälend einsamer Stund. LG

 franzis 17.11.2020, 02:38:49  
Avatar franzisdie letzten verse von 2 und 4 meinte ich

 SunniiSuun 02.01.2021, 17:17:19  
Avatar SunniiSuunFinds auch gut! :) Zu viel des Guten ist nicht gut ~ Der Mensch hat leider noch nicht gelernt in Maßen zu genießen.

 SunniiSuun 02.01.2021, 17:19:43  
Avatar SunniiSuunLieber nimmt er zu viel von allem, um seine Sorgen in Reizüberflutung zu ersticken.

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