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Der Krebs und ich

Der Krebs und ich


Zuerst war da nur ein leichter Schmerz,
ich dachte mir noch nichts dabei.
Die Untersuchung war kein Scherz
und der Arzt sagte mir ganz frei:
da ist was an der Leber, was da nicht hingehört,
also etwas, was da stört.
Leider war das noch nicht alles
denn im Falle dieses Falles
war im Darm auch noch was zu finden,
vor meinen Augen begann alles zu schwinden.
Bei der OP sollten Galle, linker Leberlappen und ein Stück Darm entfernt werden,
ich fühlte mich wie noch nie auf Erden.
Aber alles ging gut und ich wachte wieder auf,
die Heilung nahm ihren Lauf.
Doch Chemotherapie musste ich haben,
konnte mich nicht dran erlaben.
Der Krebs aber sollte damit bekämpft werden
für ein noch langes Leben hier auf Erden.
Zur Zeit bin ich in Chemopause,
warte bis zum Herbst zu hause.
Dann werden die neuen Untersuchungen zeigen,
ob ich muss noch länger leiden.
Denn Chemo ? wer sie hatte, wirds verstehn,
ist absolut nicht angenehm.
Ob die Chemo dann fortgesetzt wird
weiß nur der gute Hirt.
Ich jedenfalls bin dankbar und froh,
daß es ist jetzt so
und ich alles gut überstanden habe,
auch dank wertvoller Gabe,
daß so viele an mich gedacht
und Gebete dargebracht.
Viel Besuch hatte ich auch und Karten,
auf Anrufe musste ich gar nicht warten.
Es war eine lange Zeit im Krankenhaus,
doch jetzt bin ich zu haus.
Eine große Narbe auf dem Bauch,
die habe ich nun auch.
Sehe jetzt das Leben anders als bisher,
genieße es mehr und mehr.
Jeder Tag ist ein Geschenk,
daran ich immer denk.

@ by-lyrica


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Geschrieben von by-lyrica [Profil] am 30.07.2018

Aus der Kategorie Sonstige Gedichte



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Tags (Schlagwörter):

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