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In unserer Runde



Einst aßen wir in dieser Runde
und gaben uns fröhliche Kunde.
Wir sangen und lachten
in diesen Stunden, die wir zusammen verbrachten.
 
Und zu später Stunde
als wir kleinen sonst ins Bett gehörten,
da versammelten wir uns alle gar ,
in dieser Jahreszeit, Jahr für Jahr,
um zu jener Stunde uns zu beschenken,
glücklich in unserer Runde.
 
Doch nun, da rufst du nicht einmal an,
nicht zu meinem Geburtstag, nicht zu Weihnachten.
Als hättest du vergessen wie wir einst lachten...
doch klar, dein Sein nun ein neues, besseres Leben begann,
wo kein Platz für uns Ungeziefer ist.
 
In dir ist dies wunderbar Gefühl,
des Triumphes...Denn während du auf uns baust,
du gar auf uns Herzlos und Kühl
gewiss fortwährend nieder schaust
und uns belächelst.
 
Du meinst du strahlst heller als ein Stern ,
seist die ach so tolle,selbstlose Mutter,die du deine Kinder liebst. .
Doch sage mir, wo du verbliebst.
All die Zeit, als wir dich brauchten,bliebst du fern.
Du,die ach so tolle Mutter...
 
Du schaust auf uns hinunter,
spuckst uns an und wirst gar Munter,
wenn du siehst,wie wir Kleinbei geben...
Ach was für ein Luxus Leben.
 
Und während wir dieses Jahr in jener Stunde,
gewiss nur in einer kleinen Runde
gar sitzen, seid ihr vereint
und könnt über uns ab lästern,
bis am nächsten Morgen die Sonne wieder scheint.
 
Denn ihr, ihr habt diese Zeit der Glückseligkeit hinter euch gelassen.

...Dies Gedicht widme ich meiner Mutter....

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Geschrieben von Cobra [Profil] am 24.12.2015

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