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Nur weil ich dich liebe



Ich sehe zu wie du leise fällst ,
wie du in meinen Armen
deine letzten Atemzüge zählst.
Ohne auch nur die Macht zu haben etwas zu ändern.
 
Leise du in meinen Händen zerfällst ,
weil dich nichts mehr am Leben hält.
Und der Gevatter Tod, gewiss er hat kein Erbarmen.
So ist es unvermeidlich.
 
Wir wollten noch durch die Orte Schlendern,
doch nun die Erkenntnis mich beschlich,
die Zeit ist vorbei, der Unverzagtheit.
Es geht mit dir,mit uns zu Grunde.
 
Nun stehe ich hier, zu deiner Todesstunde,
deinen Körper wärmend in den meinen Händen,
wissend das der Gevatter Tod die unsere Zeit beenden
und dich mitnehmen wird.
 
Und nun bleibt mir nichts anderes übrig,
als zuzusehen,wie deine Augenlider sich schließen,
wie dein Atem stockt und dein Herz aufhört zu schlagen.
Ich höre noch mein inneres sich beklagen,
fühle wie die Tränen sich ergießen
und lasse dich trotz meiner Wehmut gehen
 

… Nur weil ich dich liebe ...


Avatar Kein Bild

Geschrieben von Cobra [Profil] am 19.12.2015

Aus der Kategorie Sonstige Gedichte



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 possum 19.12.2015, 06:02:13  
Avatar possumO diese Zeilen gehen sehr nah mit der Seele, der Abschied ist ein trauriges Ding, zumindest fr uns zurck gebliebenen, aber ich glaube daran, dass wir auch mit Verstorbenen eine Verbindung auf anderer Ebene haben, wundervolles Werk, wenns auch weh tut liebe Cobra, ganz liebe Gre!

 monti 19.12.2015, 20:03:01  
Avatar kein BildJa,die Liebe siegt ber die Traurigkeit. Du hast darber sehr authentische und einfhlsame Zeilen geschrieben. Gerade jetzt zum Weihnachtsfest erinnert die Geburt Jesu an ein unsterbliches Leben aller Menschen. Die Zeit gibt es nicht, es gibt nur das ewige Jetzt. In diesem Verstndnis lebe ich. LG Monti

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