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Nebelflucht



Noch schläfrig liegt das Tal im Rauch
der dichten Schwaden. Baum und Strauch
umschlingen graue Seidenschleier
und Nebel hauchen Bach wie Weiher
ins morgenklamme Land hinein.

Noch niemand weiß, was dieser Tag
zu spätrer Stunde bringen mag.
Der Haushahn kann kein Frühlicht sehen,
verweigert seine Pflicht zu krähen,
lässt seinen Weckruf Weckruf sein.

Der Fichtenwipfel aber sieht,
wie sich der Vorhang hebt, es zieht
die fahle Decke fliehend weiter.
Der Himmel zeigt sich plötzlich heiter,
das Tal erstrahlt im Sonnenschein.



Avatar Ingo Baumgartner

Geschrieben von Ingo Baumgartner [Profil] am 09.11.2013

Aus der Kategorie Sonstige Gedichte



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Herbst, Nebel

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Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

 shalimee 09.11.2013, 19:26:00  
Avatar shalimeealle Sterne schick ich dir für deine schönen Zeilen, die Sterne können auch im dicksten Nebel leuchten,,,lg Shalimee

 elida 09.11.2013, 19:37:34  
Avatar kein Bildein sehr schönes Gedicht,spritzig geschrieben

 possum 09.11.2013, 21:18:14  
Avatar possumGefällt mir sehr! Lg

 Ingo Baumgartner 10.11.2013, 12:27:02  
Avatar Ingo Baumgartnershalimee, elida und possum - herzlichen Dank für die wohlwollenden Kommentare! LG Ingo

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