>
>
Gedicht drucken


Nebelflucht



Noch schläfrig liegt das Tal im Rauch
der dichten Schwaden. Baum und Strauch
umschlingen graue Seidenschleier
und Nebel hauchen Bach wie Weiher
ins morgenklamme Land hinein.

Noch niemand weiß, was dieser Tag
zu spätrer Stunde bringen mag.
Der Haushahn kann kein Frühlicht sehen,
verweigert seine Pflicht zu krähen,
lässt seinen Weckruf Weckruf sein.

Der Fichtenwipfel aber sieht,
wie sich der Vorhang hebt, es zieht
die fahle Decke fliehend weiter.
Der Himmel zeigt sich plötzlich heiter,
das Tal erstrahlt im Sonnenschein.



Avatar Ingo Baumgartner

Geschrieben von Ingo Baumgartner [Profil] am 09.11.2013

Aus der Kategorie Sonstige Gedichte



Logo Creative Commons
Dieses Werk ist durch die Creative Commons Lizens geschützt. Bitte bachte die Rechte

Dieses Gedicht oder ein Kommentar enthält anstößige Wörter oder Beleidigungen?

Tags (Schlagwörter):

Herbst, Nebel

Bewertungen

5 Punkte
Punkte: 15 bei 3 Bewertungen. Das Entspricht im Durchschnitt 5.00 Punkte
(Punkte können mit einem neuen Kommentar vergeben werden.)

Anzahl Aufrufe: 901


Dieses Gedicht teilen


Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

 shalimee 09.11.2013, 19:26:00  
Avatar shalimeealle Sterne schick ich dir fr deine schnen Zeilen, die Sterne knnen auch im dicksten Nebel leuchten,,,lg Shalimee

 elida 09.11.2013, 19:37:34  
Avatar kein Bildein sehr schnes Gedicht,spritzig geschrieben

 possum 09.11.2013, 21:18:14  
Avatar possumGefllt mir sehr! Lg

 Ingo Baumgartner 10.11.2013, 12:27:02  
Avatar Ingo Baumgartnershalimee, elida und possum - herzlichen Dank fr die wohlwollenden Kommentare! LG Ingo

Kommentar schreiben und Punkte vergeben

Bitte melde dich ganz oben auf der Seite an um einen Kommentar zu schreiben und Bewertungen zu vergeben

Andere Gedichte von Ingo Baumgartner

Frohes Erwarten
Adventliche Welt
Nelson Rolihlahla Mandela R.I.P.
Miniaturgrteltier
Jeder kann Ammer sein
Nur ein Binsenschopf
Der Weg zum Dort
spatzenhosanna
Der Fink als Philosoph
Wolkentheater

Die beliebtesten Gedichte:

Unausweichlich Tod
Kraniche
Verwirrte Worte
Im Regen
Wer Sehnsucht kennt...
Fluch(t) der Trume
Still und bescheiden
Panthers letztes Schriftstck
Der Mittag
Am Abend danach

Die neusten Gedichte:

Februar
Winter an der See
Langer Weg
Ein langer Traum
Niemals Vergessen
Verfallen
Bei einem Glas Wein
Wenn du willst
Im Vers die Reime
Engel Mein

Oft gelesene Gedichte:

Ich liebe Dich mein Schatz
Danke an unsern Lehrer!!
Was ich meinen Kindern immer mal sagen wollte...
An meine liebe Frau
Fr meine Schwester
Fr meinen Schatz
Ich Denke an Dich...
Hab Dich Lieb Mama
Fr mein Schatz
Meine Oma