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Nebelsonne

 

                                                              Ein neuer Alltag schleicht sich kalt

                                                              Auf heißem Asphalt ein

                                                              Stille wehrt sich mit Gewalt

                                                              Von Straßen lärmend Fortschritt schallt

                                                              Die Hitze strahlt allein

 

                                                              Die Welt hat graue Bilder nur

                                                              Ihr Horizont die Wand

                                                              Ich verliere meine Spur

                                                              Schwinge ohne halt im Dur

                                                              Mein Herz liebt den Verstand

 

                                                              Ich fühle mich und mag mich nicht

                                                              Auf Rädern fliegt die Zeit

                                                              Gleichmut mir die Seele bricht

                                                              Dies Sein mir keinen Lohn verspricht

                                                              Ein jeder Weg zu weit

 

                                                              Das Himmelslicht fällt leicht und rein

                                                              Wie Unschuld auf die Stadt

                                                              Menschen pflegen ihre Pein

                                                              Gesichter lächeln nur zum Schein

                                                              Wann wendet sich mein Blatt

 

                                                              Momente treiben inhaltsleer

                                                              Ohne Ziel und Halten

                                                              Neben meinem Leben her

                                                              Trotzen göttlichem gestalten

                                                              Sehnend sein ist mein Begehr

                                                              Endlich sein mein Walten

 

                                                              Da weht mir ein Sekundentraum

                                                              Zwei Augen in den Blick

                                                              Lichtet Nebel lichtet Raum

                                                              Lüftet strahlenden Sonnensaum

                                                              Die Blüte kehrt zurück

 

                                                              Schon sucht sich Nähe Schritt um Schritt

                                                              Bald Wort um Wort sich eint

                                                              Wangen teilen Trauen mit

                                                              So lindert Leid sich rasch zu dritt

                                                              Das ist was Leben meint

 

                                                              Ich fühle mich und mag mich sehr

                                                              Auf Rädern fliegt die Zeit

                                                              Leichtmut füllt die Seele schwer

                                                              Denn dieser Reim vergeht nie mehr

                                                              Dank kurzem Weg zu zweit

 

(Treffe bei mieser Laune mit dem Rad in der Stadt unterwegs einen lieben Menschen, und der Tag ist wieder okay)    

 

 

 


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Geschrieben von Weichei [Profil] am 07.04.2009

Aus der Kategorie Romantische Lyric



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Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

 propheiy 10.04.2009, 18:33:10  
Avatar kein Bildschn, aber irgendwie (bei aller dichterichen freiheit) kommen mir manche reime doch etwas nonsens vor, haste das mit reimmaschiene gemacht?^^

 Weichei 17.04.2009, 20:07:06  
Avatar kein BildIch brauche keine "Reimemaschine"!!! Bei allem Respekt, aber hast Du schon mal was von Lyrik gehrt???? Mir wird immer klarer, dass ich in diesem Forum der beinahe vollstndigen Versammlung der Ahnungslosigkeit was insbesondere Gedichte, aber auch andere Dinge angeht, absolut falsch bin!!! Glaubst Du allen Ernstes, ein solches Gedicht knne mit der Reimemaschine jeder zustandebringen??? Ich fasse es nicht!! Wo bin ich hier blo?!?!

 Weichei 17.04.2009, 20:20:22  
Avatar kein BildP.S.: Danke fr Deinen Kommentar zu "Heile Welt"!! Ich relativiere nun naturlich meine Wut und mein Urteil ber Deinen Kommentar zu diesem Gedicht. Mein Eindruck war wohl nicht ganz richtig.

 luna 19.04.2009, 10:13:21  
Avatar lunaDu hast Talent. Talent macht einsam...

 Weichei 19.04.2009, 19:13:41  
Avatar kein BildDanke Luna, das ist so gefhl-voll erkannt, dass ich echt berhrt bin. Kleine Seen in meinen Augen ......

 Ingrid von Mengede 23.04.2009, 17:41:00  
Avatar kein BildSchliesse mich Lunas Meinung an.deutlich zu merken,seit es hier nicht mehr so klebrig ist.Mach weiter so !Ich bin zwar nicht kompetent Deine Texte fachlich zu beurteilen,aber was so schn zu lesen ist,kann nur gut und richtig sein.

 Weichei 24.04.2009, 17:05:43  
Avatar kein BildLiebe Ingrid, zunchst einmal auch Dir ein herzliches Dankeschn! Und bitte glaube mir eines: Deine Meinung ist mir ganz sicher nicht weniger Wert, als die eines "Kompetenten"! Einfacher Grund: ich bin kein kompetenter Schreiber. Ich tue es aus Freude und auch um mich selbst zu lesen (Zitat Hesse:"Schreiben heit, sich selber lesen."). Wenn dann noch diese Freude geteilt, weil offensichtlich mit-geteilt, wird, kann ich zufriedener nicht sein! Nochmals Danke!

 lola 26.04.2009, 14:08:22  
Avatar kein Bildman hat sehr viel emution reingeschrieben das finde ich gut !

 ij 26.04.2009, 14:09:06  
Avatar kein Bildij

 Farid 27.04.2009, 16:21:25  
Avatar kein BildSehr schnes Gedicht! Auch die verschiedenen Reime haben mir gut gefallen, da du nicht immer nur Kreuz oder Paarreim benutzt hast, da kann ich nicht mithalten^^. Fr alle anderen, nein ich bin kein "Kompetenter"... Ich habe nur in Lyrik in der Schule gut aufgepasst^^ wrde mich auf eine Rckantwort freuen ...

 Weichei 30.04.2009, 17:04:38  
Avatar kein BildDanke Farid! Dein Lob freut mich. Und was das "mithalten" angeht: auch in einfachster Form knnen Gedichte, kann Lyrik sehr schn und sogar gut sein. Also bitte, lass Dich auf keinen Fall bremsen. Dass Du das mit der vom Standard abweichenden Reimform erkannt hast, spricht eh fr Dich! Wnsche Dir eine gute Zeit.

 phinschen 28.06.2009, 14:12:23  
Avatar kein BildEcht toll geschrieben. Gefllt mir sehr gut.

 spielt keine rolle 10.09.2009, 16:46:35  
Avatar kein Bildeine gedicht in dem schn klingende worte aneinander gereiht sind ohne sinn...nur satzfetzen, das klingt vllt schn, aber anspruchsvoll ist es keineswegs...

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