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Wenn die Muse fehlt - Wege zur Inspiration

Inspiration ist wichtig, wenn ein Gedicht oder eine kurze lyrische Geschichte entstehen soll. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese Inspiration zu erhalten. Dabei hat jeder Dichter und Schriftsteller seine eigenen Vorstellungen. Grundlage für diese Möglichkeiten ist immer, dass ein Gefühl ausgelöst wird. Nur Gefühle sind ein Garant für wirklich wichtige Gedichte und Geschichten, denn eine Geschichte oder ein Reim muss immer ein Gefühl wiedergeben.

Bildhaft arbeiten und Gefühle zulassen

gedichte museDer schlimmste Fehler ist vor einem leeren Blatt zu sitzen, ohne eine Idee zu haben, was genau geschrieben werden soll. Dabei entsteht Stress, der zusätzlich dafür sorgt, dass geistige Ergüsse nicht entstehen können. Daher heißt es deshalb: Aufstehen und nicht mehr an die Aufgabe denken.
Danach beginnt das Problem. Eine Muse muss her. Hierfür gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Grundsätzlich muss das Gefühl angesprochen werden, und nur wenn ein wirkliches Gefühl entsteht, kann weitergeschrieben werden. Ein gutes Mittel um Gefühle auszulösen sind Bilder und echte Personen. Gerade echte Personen können beobachtet werden. Häufig tun die Beobachteten Dinge, die jeder Mensch tut. Kleinigkeiten, die im Alltag nicht erkennbar sind und nur bei genauer Beobachtung gesehen werden.
Eine weitere Möglichkeit sind Bildkontakte. Hierbei handelt es sich um Bilder von Partnerbörsen, die Personen in verschiedenen Situationen zeigen. Die Personen versuchen immer, sich bestmöglich zu präsentieren. Daher bieten diese Bilder viel Fantasie. Genau diese Fantasie kann bei Schreibblockaden genutzt werden. Wird ein Bild betrachtet, erzeugt es immer ein Gefühl. Die Frage nach dem Zusammenhang von Bild und Gefühl steht im Mittelpunkt. Das Bild auf sich wirken lassen ist recht einfach. Die Gedanken, die zuerst erscheinen, bilden dann das Thema für den gesamten Text.

Von Fachartikeln und persönlichen Möglichkeiten

Es gibt allerdings noch weitere Möglichkeiten. Gerade wenn Fachartikel gelesen werden, kann die Frage gestellt werden, was dies in der Praxis bedeutet. Den Gedanken einfach freien Lauf lassen ? das ist die Devise, die dann eingehalten werden muss. Häufig führen die Gedankengänge zu weiteren Gedanken, die dann wieder zu Gedanken führen. Das Ergebnis ist ein neuer Gedanke, der dann in einem neuen Text verankert werden kann.
Schließlich gibt es noch viele Methoden, die durchführbar sind. Jeder Mensch kennt sich selbst am Besten. Diese Erkenntnis muss dann genutzt werden, um zu wissen, welche Methode funktioniert. Und schließlich hilft es oft, wenn einfach einige Tage nicht geschrieben wird.

Foto oben: Alyssa L. Miller, "Girl in Despair"
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