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LAUFGEDICHT - ÜBERARBEITETE VERSION

Der Weg - nicht jeden Läufers Ziel



Im Lauf der letzten Jahrmillionen

mussten wir alle draussen wohnen.



schon dort, (in der Entwicklungszeit)

gabs Gras und Bäume – weit und breit.



In diesem „Vollnatur“ - Gelände

lernten wir Gehen, (ohne Hände)



Und so, durch „Langzeitmutation“

entstand die Körperkonstruktion.



Doch leider ist beim Knochenbau

die Stossdämpfung ein wenig Mau.



Denn „eher gut“ als „eher schlecht“

kam man mit „Keiner“ einst zurecht.



Für schnellen Lauf und weiten Sprung

gab`s ja die „grüne Federung“.



Doch alle Wege (kreuz und quer)

sind heute asphaltiert - mit Teer.



und dieser wandelt, (frag nicht wie)

Schritte in Schall / Stossenergie.



die letztgenannte schwingt komplett

bei jedem Schritt durch das Skelett.



und dort zersetzt sie - ohne Eile

so nach und nach die Einzelteile.



Längst gibt’s zwar von der Industrie

Schuhe die federn - „gut wie nie“.



doch alles polstern und gummieren

kann keinen Waldweg simulieren.



Deshalb der Profi – falls gescheit

achtet auf “Wegbeschaffenheit”.



Er meidet Asphalt und „dergleichen“

wählt guten Boden – möglichst weichen.



(„dergleichen“ lässt sich gut erkennen

am lauten Schritt - beim vorwärtsrennen.)



Wer "laufend" diesen Text kapiert

lebt ab jetzt besser - garantiert !





C (2007) steinzeitleben.de

laufgedicht@nullachtneun.de


Avatar Kein Bild

Geschrieben von Anonym [Profil] am 17.06.2007

Aus der Kategorie Liedtexte



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Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

 wert
Avatar kein Bildha des is echt gut. schön gewitzt und kritisch gegenüber der neuzeit.

 Sebastian Reuter
Avatar kein Bilddas is gar nich mal so uebel. nich so gut wie ich, aber macht ja nichts. ;) hehe

 Mia B
Avatar kein Bildgefällt mir

 mabu
Avatar kein Bildsehr gut gemacht, nice denke!

 mimimausi3 22.11.2010, 11:24:06  
Avatar mimimausi3???

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