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Der große, schwarze Drache

Die Geschichte von der ich berichte, handelt von allem was war und heute anders ist und mich doch noch betrifft, doch vor allem von dem schwarzen, großen Drachen der vielleicht auch dich bewacht.

In mir, bei mir, bin ich so selten.
Mit dir, für dich, mach ich mich gelten. Ich will dir gefallen, mit all meinen schönen, weisen Sprüchen, will ich dich befallen. Ich will dich heilen, befreien und lieben und am liebsten will ich mich damit beeilen.

In dir spüre ich die Kälte deiner ungeweinten Tränen und die ganz bewusst vergessenen, Schmerzen in deinem Herzen. In dir spüre ich deine Wut, ganz besonders in deinem Magen, über den ungenutzten Mut die Abenteuer die dir das Leben gab zu wagen.

In dir spüre ich die Verzweiflung über die Welt, du fühlst dich noch viel weniger als ich, hier geboren, deshalb wärst du ja auch fast gestorben.

Und du suchst die Zuflucht, besuchst den schwarzen, großen Drachen ein bisschen zu oft, denkst du kannst ihn reiten, mit ihm durch die Lüfte gleiten, bist ganz beeindruckt von seiner Pracht, du lässt dich leiten von einer unbekannten, dunklen Macht, erkennst in ihr deine neue, kurze Kraft.

In mir spüre ich den Wunsch zu heilen und mit dir am Ende der Welt zu weilen. Von dem schwarzen, großen Drachen will ich dich befreien. Ich kann dich nicht so gut verstehen und trotzdem will ich dich begehren.
In dir seh ich all die Schönheit unserer Mutter Erde doch zugleich all das Elend das von ihr ertragen werde.

Du hast es geschafft, in all meiner Kraft hast mich gebrochen, voll und ganz, bis auf meine Knochen. Mit dem Funkeln einer dunklen Macht hast du es mit voller Freude gemacht und du hast dir sicher nicht allzu viel dabei gedacht denn der schwarze, große Drache hat dich bewacht.

Ich will ein Meer zwischen dir und mir, am liebsten einen ganzen Ozean zwischen allem was war, denn es ist bis heute da. Irgendwo, wo im Winter die Sonne scheint, möchte ich ich dir doch verzeihen und mich zu gleich von all dem Leid befreien.

Und dann lass ich Deines bei dir und nehm' Meines zu mir, ich verlasse den Schein auch wenn ich manchmal Abends immer noch um dich wein'. Unser gemeinsamer Raum ist nur ein wundersamer Traum, denn er trägt keine Früchte auf seinem Baum.

Ich weiß, dir fehlt an vielen Tagen die Kraft, die dich an einen neuen Ort schafft, gebe acht und lerne aus deiner Macht, sie macht dich niemals schwach, sie hält dich einfach nur wach.

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Geschrieben von wurzel_kind [Profil] am 11.08.2020

Aus der Kategorie Liebeskummer



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Tags (Schlagwörter):

Drogen, liebschaft, Herzschmerz, verleibt, Erfahrung, toxisch

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