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Einsames Kind...

 

Langsam schiebt sich der Tag vor die Nacht,
der Himmel zeigt sein Gesicht,
lässt Mensch, Tier und Blumen erwachen,
die Sonne uns Licht verspricht.

Nur am Strassenrand einsam ein Kind,
mit traurigem Blicke, gesenktem Haupt,
schütter sein braungelockter Schopf,
auf kaltem Boden, das Haar verstaubt...

Durchgefroren von kalter Nacht,
die Kleidung feucht vom Morgentau,
schiebt vor sich eine grosse Last,
in dieser Welt so rauh.

Dieses Kind ich nicht vergesse,
seh das Gesichtchen vor mir,
auch wenn es mir dann zugelächelt,
seh ich den Kummer in dir...

Die Kraft der Sonne erblasst,
der kalte Mond erleuchtet dich,
es sind die Wächter der dunklen Macht,
dein Antlitz stolz und so zerbrechlich...

Ich schau zurück, seh dich nicht mehr,
doch dein Bild noch eingefangen,
hattest mir ein Lächeln geschenkt,
und bist deinen Weg gegangen...

Wo gingst du hin als die Nacht einbrach,
fortgeflogen wie ein Schmetterling,
wo ist die Mutter, die deinen Kummer nahm,
die dich liebevoll im Schlafe singt...

 


Avatar rainbow

Geschrieben von rainbow [Profil] am 18.01.2012

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Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

 magier 18.01.2012, 14:06:09  
Avatar magiermacht nachdenklich 5 pkt. lg magier

 rainbow 18.01.2012, 15:11:15  
Avatar rainbowhallo magier- ja das soll es auch...lg

 schwarz/wei 18.01.2012, 15:45:37  
Avatar schwarz/wei5 Punkte, sehr gut - aber traurig - viele Fragen.

 Grenzenlos 18.01.2012, 16:09:59  
Avatar GrenzenlosSchn!

 HB Panther 18.01.2012, 17:06:37  
Avatar HB Pantherohne worte 5 sterne

 rainbow 19.01.2012, 06:56:59  
Avatar rainbowich bedanke mich bei Euch...

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