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Schweigende Sehnsucht...

 

Ich trage immer noch diesen Ring,
den du mir schenktest,
fortgegangen der letzte Frühling,
in dem du meine Wege lenktest.

Wie gern würde ich Flügel tragen,
um zu sehen, wies dir geht,
hätte dir so viel zu Sagen,
doch sind die Spuren vom Winde verweht...

Noch immer sehe ich die Schiffe,
die zum Hafen trieben,
lächle noch über deine Missgeschicke,
die gedanklich zu mir fliegen.

Wie haben wir den Leuchtturm beäugelt,
einsam stand er in der Dämmerung,
haben Muscheln mit Wasser beträufelt,
in diesem Moment waren wir jung.

Umschlungen liefen wir durch goldenen Sand,
keine Spur vom Herzeleid,
bis die Sonne leis verschwand,
im Winde flatterte mein Sommerkleid...

Bis zu jenem Tage, als ich spürte,
dass deine Spuren verblassten,
rotgoldener Sand sie weit entführte,
sie nicht mehr in meine passten.

So vor einiger Zeit der Abschied nahte,
Stille den Tag verdunkelt,
schweigende Sehnsucht mich dann plagte,
hatten doch einst die Sterne gefunkelt...


Avatar rainbow

Geschrieben von rainbow [Profil] am 29.12.2011

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Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

 magier 29.12.2011, 14:36:45  
Avatar magierda schwingt sehnsucht in den zeilen, 5 pkt.

 HB Panther 30.12.2011, 15:51:32  
Avatar HB PantherSagenhaft, voll gefhle!!!

 rainbow 04.01.2012, 12:13:46  
Avatar rainbowdankeschn ihr beiden...>

 A l e v 05.01.2012, 10:04:53  
Avatar A  l e vSchliesse mich auch an :)

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