>
Gedicht drucken


Auftakt

 

Auftakt

 

 

 

Die Feder hatte einen Plan

 

da unruhige Zeiten kommen

 

Mit wegschauen war´s nicht getan

 

auch wenn das Herz beklommen

 

 

 

Schrieb nieder - so schnell die Tinte floss

 

Denn allen war langsam klar

 

Dass - das was sich als Protest ergoss

 

nur der Anfang war

 

 

 

Der Mensch sah sich betrogen

 

Warheit drang kaum noch durch

 

Betrüger hatten zu lang gelogen

 

Zogen weltweit Furch um Furch

 

 

 

Die Gesellschaft ist zum Nährboden geworden

 

für alles was Wert und Kultur vernichtet

 

Die Medien liebten es durch Wort zu morden

 

Als Spott - Humor ersetzte - war das Werk verrichtet

 

 

 

Unwissen darüber wem man vertrauen kann

 

Sinnlosigkeit in ach so vieler Leben

 

Oberflächlich alles "OK" - man stand seinen Mann

 

wurde klarer es muss andere Lösungen geben

 

 

 

Also sprach die Feder zu Meißel und Pinsel

 

sprach zu Bogen und den Bändern der Stimme

 

"Wir leben symbiotisch - nicht auf einer Insel"

 

Warum nehmen wir nicht Böses auf Korn und Kimme

 

 

 

 

 

Besser noch - warum nicht auf Werte konzentrieren

 

"Lasst uns - jeder frei - Wert-Kultur erschaffen

 

Und nicht länger Mißstände akzeptieren

 

sondern wir uns ab von denen welche nur gaffen

 

 

 

Denn wir sind Kommunikatoren und haben Macht

 

einen Multiplikationsfaktor wie sonst niemand

 

Und wenn erst ein neuer Zeitgeist entfacht

 

kennt den alten kaum noch jemand

 

 

 

Reinhold GöttelAP

 


Avatar Reinhold Gttel

Geschrieben von Reinhold Gttel [Profil] am 16.10.2011

Aus der Kategorie



Logo Creative Commons
Dieses Werk ist durch die Creative Commons Lizens geschützt. Bitte bachte die Rechte

Dieses Gedicht oder ein Kommentar enthält anstößige Wörter oder Beleidigungen?

Tags (Schlagwörter):

Noch keine Tags vorhanden. Wenn du dieses Gedicht geschrieben hast, kannst du selber Tags hinzufügen.

Bewertungen

5 Punkte
Punkte: 5 bei 1 Bewertungen. Das Entspricht im Durchschnitt 5.00 Punkte
(Punkte können mit einem neuen Kommentar vergeben werden.)

Anzahl Aufrufe: 1859


Dieses Gedicht teilen


Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

Es sind noch keine Kommentare vorhanden. Bitte schreibe dem Autor wie du den Text findest

Kommentar schreiben und Punkte vergeben

Bitte melde dich ganz oben auf der Seite an um einen Kommentar zu schreiben und Bewertungen zu vergeben

Andere Gedichte von Reinhold Gttel

Die beliebtesten Gedichte:

Unausweichlich Tod
Kraniche
Verwirrte Worte
Im Regen
Wer Sehnsucht kennt...
Fluch(t) der Trume
Still und bescheiden
Panthers letztes Schriftstck
Der Mittag
Am Abend danach

Die neusten Gedichte:

Festung
Herz Brennt
Unbekannt
An den Weihnachtsmann
Weinachtgefühl
Reisen
Schaltdiele
Wie ein Zwang
Zu lang schon her
Leben

Oft gelesene Gedichte:

Ich liebe Dich mein Schatz
Danke an unsern Lehrer!!
Was ich meinen Kindern immer mal sagen wollte...
Fr meine Schwester
An meine liebe Frau
Fr meinen Schatz
Ich Denke an Dich...
Hab Dich Lieb Mama
Fr mein Schatz
Meine Oma