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Alleinsam

 

                                                   Ich lebe im Gefühl eine Woge zu sein

                                                   Eine Woge die kein Meer je geboren

                                                   Ich treibe durch das Hier wie eine Feder so klein

                                                   Eine Feder die kein Vogel je verloren

 

                                                   Ich fühle mich so leer wie ein Schlaf ohne Traum

                                                   Wie ein Gedanke der noch sucht nach dem Sinn

                                                   Mein Denken läßt mich fühlen wie ein Ast ohne Baum

                                                   Mein Fragen erkennt heut wer ich war und jetzt bin

 

                                                   Ich lebe im Gefühl eine Note zu sein

                                                   Eine Note die kein Lied jemals erhört

                                                   Ich schwinge durch den Lärm wie ein Ton so allein

                                                   Ein eigener Ton der eure Harmonie nur stört

 

                                                   Ich fühle mich so fremd wie ein Buch ohne Text

                                                   Wie ein Wort das eurer Sprache kein Gewinn

                                                   Mein Hoffen läßt mich suchen was du vor mir versteckst

                                                   Mein Glauben gibt nicht Antwort auf woher und wohin

 

                                                   Mein Sein so unfruchtbar wie Blüte ohne Staub

                                                   Mein Leuchten euch berührt wie Sonne ohne Licht

                                                   Mein Reden spurlos bleibt wie ein Herbst ohne Laub

                                                   Mein Tun so einsam wirkt wie ein Vers ohne Gedicht

 

                                                   Ihr lebt euer Denken wie Wetter ohne Wind

                                                   Ihr wollt euch nur kümmern wie Mutter ohne Kind

 

                                                   Mein Sehnen wird vergehen wie Flamme ohne Holz

                                                   Mein Resigniern so tief dass mir nur bleibt

 

                                                   ...... was soll´s

 

  

 

    


Avatar Kein Bild

Geschrieben von Weichei [Profil] am 07.04.2009

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Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

 Wolfsfee 08.04.2009, 10:53:32  
Avatar kein Bild... wie eine Blume ohne Himmelsduft, wie eine Lerche ohne Gesang und Luft ... (eine Zeile aus einem meiner Erge) daher las ich deins gleich mehrmals, hat mich gefesselt :-) wunderschn geschrieben, gefllt mir sehr, sehr gut

 Weichei 09.04.2009, 01:10:15  
Avatar kein BildIch danke Dir sehr! Mich erfllt groe Zufriedenheit, ein so kleines Etwas wie den Charakter eines Gedichtes und sogar Verse daraus mit jemandem Fremdem im weitesten Sinne teilen zu drfen. Gebe so ein Stck Einsamkeit aus der Hand. Und das tut gut.

 Little.Miss.Broken.Heart 24.04.2009, 16:22:26  
Avatar Little.Miss.Broken.HeartWunderschnes Gedicht

 luna 29.05.2009, 18:10:46  
Avatar lunaIch hab mal ein Lied gehrt, in diesem Lied wurden unter anderen diese Zeilen gesungen: ,,Du schreibst Geschichte, mit jedem Wort setzt du sie fort." Diese Worte drcken am besten aus was ich dir sagen mchte. Leider wei ich nicht mehr wer es gesungen hat.

 Inacrazyhazyhue <3 22.09.2009, 19:28:24  
Avatar Inacrazyhazyhue <3wunderschnes gedicht... =) viele schne metaphern :)

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