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Schlaflos

Schlaflos

Ich geh schlaflos durch die Straßen meiner Stadt,
es ist ganz still, von einem Baum fällt leis ein Blatt,
es legt sich auf das feuchte Straßenpflaster,
kein Lachen, kein Lärmen, jetzt schläft auch das Laster.
Nur schwarze Luft um mich herum, ich atme tief,
ich spür ein Frösteln, wer war es der da rief?
Es war nur ein Käuzchen, doch ward mir Bange,
ich kehre schnell um, ich lauf schon zu lange.
Wie ein Mantel umfängt mich die Dunkelheit,
meine Straße verschwindet im nachtdunklem Licht,
der Weg bis nach Hause war doch niemals so weit?
Wo bin ich? Mein Haus, ich finde es nicht.
Ich werd' plötzlich müde, versuche zu schlafen,
fühl mich geborgen wie ein Schiff im Hafen.
Ein Stern fällt herab, vor meine Füße,
ein Gruß des Himmels, göttliche Grüße.
Als man mich findet im Morgenrot
rief dreimal das Käuzchen, doch ich war...!

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Geschrieben von Twiddy4you [Profil] am 19.07.2015

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 lucya 19.07.2015, 16:22:18  
Avatar kein Bildfinde ich sehr interessant vor allem wegen dem angedeuteten ende, dass doch irgendwie offensichtlich ist ich persönlich würde nur von der Form her etwas ändern, weil es sich so einfach ein wenig schwer liest, es z.B. in Strophen mit je 4 Verzeilen einteilen oder zumindest ein paar Absätze einbauen

 Twiddy4you 19.07.2015, 16:29:13  
Avatar kein Bildhallo lucia, danke für den Kommentar und den Vorschlag. Ich werde versuchen etwas zu ändern. Gruß von mir...Twiddy...

 Twiddy4you 19.07.2015, 16:32:21  
Avatar kein Bildhallo lucia, leider verändert sich das Gedicht so, dass ich es nicht verändern kann. Ich müßte es total neu schreiben. LG Twiddx

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