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Abwartend

verstreichen Tage, Monate und Jahre.
Ziehen die Jahreszeiten vorüber.
Kommen und gehen Generationen.

Abwartend
dass etwas besonderes geschähe.
Jemand käme der endlich zeige den rechten Weg.

Doch vergeblich warten wir.
Selber musst du aufstehen und auf die Suche gehen.
Mut beweisen endlich zu sagen was man wirklich denkt
zu tun was aus tiefster Seele du willst.
Zu leben unsre Träume.

Nur zu gut wissen wir dies
und trotzdem 
sitzen weiter wir hier.
Schweigend
abwartend
von Ängsten und Zweifeln geplagt.
Misstrauisch 
suchend zu verbergen was wir sind.
Verdrängen
Gefühle mit unserm Verstand
schweigen tot 
was längst gesagt sein sollte.

Meister sind wir in diesen Dingen geworden.
So sehr
dass wir wirklich nicht mehr wissen wer wir eigentlich sind
was unsere Bestimmung sei.
Vergessen haben wir unsere Träume und Visionen
und an unserer Härte und Kälte 
gehen zugrunde wir selbst
und die Menschen die uns begegnen.

Abwartend
versinken wir alle in Schweigen und Dunkelheit.




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Geschrieben von Locita [Profil] am 22.03.2015

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Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

 possum 22.03.2015, 22:37:40  
Avatar possumSehr groartige Zeilen stehen hier, da schicke ich gerne liebe Gre!

 Locita 22.03.2015, 23:05:19  
Avatar kein BildIch danke dir herzlichst! Dein Gedicht ber Inklusion, dem Rollstuhlfahrer in der Klasse hat mich auch sehr berhrt.

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