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Ein Mann klagt an.

 


 


Am Stadtrand auf einer Bank.

Hockte ein Mann, er war krank.

Ich fragte, ob ich helfen kann.

Da sagte der Mann spontan.

Das können sie nicht mein Herr.

 

Da wollte ich wissen warum.

Doch der Mann drehte sich um.

Sodas ich sein Gesicht nicht sah

Sah nur sei zotteliges Haar.

Hörte ein Schluchzen sogar.

 

Man hat mich ausgewiesen,

aus der Stadt verwiesen.

Weil ich kein zu Hause hab.

Stempelt man mich so ab.

Untern Brückenbogen.

Soll ich wohnen, so das Amt.

 

Arbeit verloren, kein Geld.

Frau verstorben, oh Welt.

Keinen Kredit bekommen.

Habe mich übernommen.

Nun die Ehre genommen.

 

Das Letzte was mir blieb.

Ist meine Stadt die ich lieb.

Doch mir geht’s  schlecht.

Schlechter als einem Tier.

Das lebt im Zimmer mit Tür.

 

Ein Mensch mit Hund hat

Zutritt in jedem Haus der Stadt.

Ihnen wird Wasser gereicht.  

Mir hat man das weite gezeigt.

Himmel und Erde mir bleibt.

 

 

 

Avatar schwarz/wei

Geschrieben von schwarz/wei [Profil] am 15.02.2015

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Tags (Schlagwörter):

Bank, Stadt, Mann

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Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

 Cobra 15.02.2015, 12:31:29  
Avatar kein BildWundervoll tiefe Zeilen , die einen berhren. LG

 HB Panther 15.02.2015, 14:54:37  
Avatar HB Pantherwundervoll, starke zeilen!

 possum 15.02.2015, 21:00:00  
Avatar possumLieber s w, ja dies hast du sehr gut verfasst, es werden immer mehr Menschen auch in unseren so genannten Industrielndern, die Obdachlos bleiben, zuwenig an Geldern, die spendet man lieber fr die Rstung, ach bekomme ich Gnsehaut nun und zugleich Wut! Danke fr die Zeilen! Liebe Gre ber die Meere!

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