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Jeder kann Ammer sein


 


Noch haftet letztes welkes Laub im Zweigwerk,


nicht schmückend, unansehnlich braun und trauergrau.


Es kann der späten Herbstzeit sattes Himmelblau


die Wehmut nicht aus diesem Bilde nehmen.


 


Da setzt sich eine Ammer in den Wipfel,


ihr Goldgefieder leuchtet aus dem Einerlei


des Matten und des Fahlen. Wie durch Zauberei


gefällt der Anblick jäh und lässt dich grübeln.


 


Die Kraft des Schönen klärt oft Trübgedanken,


wie diese Ammer es in öder Kahlheit macht.


Sei gleichfalls jemand, der im schlimmsten Hader lacht,


mit Farben prasst in tuscheschwarzen Zeiten.



Avatar Ingo Baumgartner

Geschrieben von Ingo Baumgartner [Profil] am 14.11.2013

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Kommentare und Punkte zu diesem Gedicht

 shalimee 14.11.2013, 11:39:46  
Avatar shalimeeLieber Ingo, deine zauberhaften Zeilen strahlen golden in den grauen Tag,,,lg Shalimee

 possum 14.11.2013, 11:43:29  
Avatar possumDies ist wunderbare alte Schule ...! Sehr schn liebe Gre!

 arnidererste 14.11.2013, 22:58:05  
Avatar arniderersteWunderbar. glg arni

 Ingo Baumgartner 19.11.2013, 07:49:31  
Avatar Ingo Baumgartnershalimee, possum, arni - ich freue mich mit der Ammer :) ber euere wohlwollenden Kommentare! LG Ingo

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