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ersticken

ersticken

ersticken im eigenen Dreck,
nicht mehr rauskommen,
ersticken,
keinen Atem,
keinen Weg,
nur noch Trübsal,
Einbahnstraße.

Keine Hoffnung ausgebreitet
auf dem Silberteppich der Nacht
und auch keine Hoffnung
in dem morgen mehr.

ersticken
und ich ringe nach Atem,
ringe nach Luft.

die Wege versperrt

doch sehe ein Licht,
dieses Licht liegt in der Ruhe,
diese Hoffnung liegt in der Stille
und ich nähere mich
mit jedem Schritt
den ich gehe,
mit jeder Erinnerung,
die ich mir nehme,
mit jedem Schluck Zukunft,
die zur Gegenwart sich spült

gelandet, gestrandet
am Strand des Lebens

und ich trete hinaus,
trete hinaus in das Leben,
voller Wogen,
voller Kraft,
voller Stille
in der Nacht

 

(J. -L.A.D. )


Avatar glashaus

Geschrieben von glashaus [Profil] am 15.06.2012

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 HB Panther 21.06.2012, 07:53:02  
Avatar HB Pantherwieder sehr poetisch! Deine worte sind gekleidet, aber soviel sagend, das gefllt mir!

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