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Marionette


Ich liege im Bett,
ganz nass vor Schreck,

Kralle meine Finger in die Decke,
meine Augen zeigen nur noch leere Blicke,

Mein Herz es bricht zum zehnten Mal,
immer wieder eine schmerzvolle Qual,

Mein Magen , er dreht sich,
meine Angst und Wut übermannt mich,

Bilder Im Kopf die ich verdrängte,
vor denen ich erfolgreich davon rannte.

Ein Chaos in meinen Gedanken,
ein Durcheinander in meiner Welt,

Tausend Fragen und keine Antwort,
tausend Widersprüche und keine Ordnung,

Ich versuche zu begreifen,
zu verstehen, was dort geschah,

Aber die Wahrheit tut so schmerzlich weh,
dass ich sie nicht annehmen mag,
dass all mein Dasein eine Lüge war,
dass jede Entscheidung in deiner Hand lag,
dass manches nur durch dich geschah.

So frage ich mich, wer war ich?
Wer war ich dort, wer bin ich jetzt?
Wer werde ich sein und was mache ich jetzt?

Wie eine Marionette hing ich an deinen Seilen,
Ließt mich selbst nie entscheiden,

So reiße ich mich Stück für Stück von deinen Fäden,
Möchte mich auf eigenen Beinen begeben.





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Geschrieben von Viktoria96 [Profil] am 28.03.2021

Aus der Kategorie Sonstige Lyric



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Tags (Schlagwörter):

Marionette, Spiel, Liebe, hass, Mutter, Kind, Angst, Leben

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