ErinnerungenDie Erinnerung zieht wie ein Nebel,
schwer durch die Gedankenwelt
durch der Träume Schleier fällt-
der Schmerz, scharf wie ein Säbel.
Durch wirre, düstre Kinderträume
rinnrn nie versiegend Tränen-
und ein unstillbares Sehnen
durchdringet dunkle Schattenräume!
Sie, der Tod, der war zu Gaste,
in der Stube, in der Liebe keine
Bleibe hatte,weil nur eine
Hasswelt in die Herzen passte.
Darf die Seele lautlos stöhnen?
Der Körper tun ein`einz`gen Schrei?
wann sind die Gedanken frei-
für das kurze Glück des Schönen!
Zeigt mir, wo in weiten Fernen,
irgendwo im Himmelsblau
ich in Glückes Antlitz schau-
und sei es hinter tausend Sternen.
Geschrieben von Grenzenlos [Profil] am 18.01.2010 19:07:56
|